Eislaufplatz Waidhofen: Großer Zuspruch für Petition

Am 1. Jänner gestartete Online-Petition der Sozialistischen Jugend erreichte in kurzer Zeit über 1.000 Unterschriften.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 05:55
Lesezeit: 2 Min
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Einen Eislaufplatz für Waidhofen will die Sozialistische Jugend: Viktoria Wagner, Jessica Fidi, Vorsitzender Georg Schlager und Lisa Fidi vor dem Tennisplatz im Freizeitzentrum, wo es bis 2013 im Winter einen Eisaufplatz gab.
Foto: privat

Kurz vor dem Jahreswechsel entbrannte in sozialen Medien eine Diskussion über den 2013 geschlossenen Eislaufplatz in Waidhofen. Nun startete die Sozialistische Jugend Waidhofen eine Petition auf openpetition.eu für die Wiedererrichtung eines Eislaufplatzes in der Bezirkshauptstadt.

Die Resonanz in den ersten Tagen war groß – schon nach zwei Tagen wurde die 1000er-Marke an Unterstützern geknackt. Zu Redaktionsschluss am Dienstag (11.45 Uhr) waren es1 1.095 Unterstützungserklärungen.

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„Wir waren selber überrascht, wie gut die Resonanz war, wir hätten damit eigentlich nicht gerechnet“, freut sich Georg Schlager, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Waidhofen. Das Thema Eislaufen in Waidhofen sei schon bei der Gründung der Sozialistischen Jugend im Vorjahr ein Thema gewesen. Durch die nun aufgekommene Diskussion in sozialen Medien bot sich die Chance, diese Forderung zu konkretisieren.

„Die Frage, die wir uns stellten, war, wie erreichen wir möglichst viele Leute. Und da kamen wir auf die Idee, eine Petition zu starten“, erzählt Schlager. Das hohe Interesse zeige, dass das Thema Eislaufplatz die Waidhofner, aber auch Menschen aus dem ganzen Bezirk Waidhofen und aus Randgemeinden der Nachbarbezirke nach wie vor beschäftige.

Schließung als Schlag ins Gesicht für Jugend. Die Schließung des Eislaufplatzes beim Freizeitzentrum im Jahr 2013 sei vor allem für die Waidhofner Kinder und Jugendlichen ein Schlag ins Gesicht gewesen, man habe sie damit einer weiteren Möglichkeit zur Freizeitgestaltung beraubt, heißt es im Petitionstext.

Die Forderung der Sozialistischen Jugend ist klar: „Es darf nicht länger bei den jüngsten Bewohnern unserer Stadt gespart werden. Deshalb fordern wir die Wiedereröffnung des Waidhofner Eislaufplatzes. Uns ist bewusst, dass dies wahrscheinlich mit einer immensen Investitionslast verbunden ist, aber jede Investition, die im Endeffekt der Jugend zugutekommt, ist gleichzeitig eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.“

Unter Beteiligung von Bürgern, Gemeindevertretern und Experten soll ein Gesamtkonzept für die Wiedereröffnung des Eislaufplatzes aufgestellt werden. „In diesem sollen Fragen bezüglich Betreiber, Standort oder Finanzierung geklärt werden. Das Konzept soll im Anschluss dem Gemeinderat vorgelegt werden“, schließt die Sozialistische Jugend in ihrer Petition.

Parteiübergreifende Lösung als Wunsch. Für Schlager ist es wichtig, dass es gelingt, gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg eine Lösung zu finden, wie der Eislaufplatz reaktiviert und finanziert werden kann: „Das wäre auch ein gutes Signal nach außen. Man würde der Jugend zeigen, dass ihre Bedürfnisse der Politik nicht egal sind, und darüber hinaus würden von einem Eislaufplatz auch Erwachsene und in weiterer Folge die ganze Stadt profitieren“, ist sich Schlager sicher.

Da sich das Einzugsgebiet auf den ganzen Bezirk erstrecken würde, sei auch eine gemeindeübergreifende Kooperation sinnvoll und zur Finanzierung wohl auch nötig.

Die Unterzeichnung ist online unter https://openpetition.eu/!vhlbb möglich, es können auch Unterschriften auf Papierlisten gesammelt werden. Dazu gibt es Bögen, die von der Website heruntergeladen und ausgefüllt wieder hochgeladen werden können.

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