Abschied von Pöschl mit Wehmut. Volksschuldirektorin Barbara Pöschl beendet nach 42 Jahren ihren Schuldienst. Die Liebe zum Beruf bestimmte ihr Handeln. Von Gerald Muthsam

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 25. Juni 2019 (15:13)
Gerald Muthsam
Oswald Traschl, Melitta Biedermann, Günter Stöger, Robert Altschach, Barbara Pöschl, Alfred Grünstäudl, Christian Drucker, Diether Schiefer, Anna Franz und Franz Weinberger bei der Verabschiedung.

Wehmütig und bewegend zeigte sich die Verabschiedung der Leiterin der Volksschule, Direktorin Barbara Pöschl, am 25. Juni, die mit Ende August ihren wohlverdienten Ruhestand antritt. Zahlreiche Festgäste und Kollegen würdigten in ihren Festreden und Dankesworten die Leistungen der leidenschaftlichen Pädagogin und Direktorin. Die Liebe zu den Kindern, das Wohl der Lehrer und das Verantwortungsbewusstsein den Eltern gegenüber bestimmten immer das Handeln von Barbara Pöschl.

42 Jahre war sie im Niederösterreichischen Schuldienst tätig, seit 20 Jahren als Leiterin. Ihre innovative Arbeit mit dem Lehrerkollegium und den Schülern brachte der Schule immer wieder Anerkennungen. Allein in diesem Schuljahr erhielt die Schule die Auszeichnungen „Singende, klingende Volksschule“, „Schulsportgütesiegel in Silber“, „Erste Hilfe Fit“, und als einzige Schule des Bezirkes wurde sie „Lesekulturschule“.

In ihren Abschiedsworten zitierte Pöschl aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse, das trotz Wehmut in die Zukunft weist: „Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen. Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...“