Aufregung über „Abstellhalde“ bei Stadtsaal. Alfred Mares findet die Ostseite des Veranstaltungsgebäudes „unansehnlich“.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 18. September 2019 (04:50)
privat
Abfallbehälter stehen seit 25 Jahren dort, der Container ist ein Provisorium und der Wagen kommt weg, lautet die Stellungnahme des Bürgermeisters.

Alfred Mares spricht von einer „unansehnlichen Abstellhalde“, wenn er die Ostseite des Stadtsaals sieht. Das entwickle sich in Richtung Favelas (portugiesisch für Elendsviertel). „Ein hässlicher Baucontainer, Mist und Müll rund um die vorgesehenen Abfallbehälter, eine seltsame Holzkiste und vor allem ein Autoanhänger (ohne amtliches Kennzeichen auf öffentlichem Grund) in Form eines ‚Verkaufsstandels‘ verunstalten hier die Umgebung“, führt er aus. „Herr Gastronomierat, Herr Bürgermeister, ist das notwendig, ländliche Zustände wie in einem Saustall?“

„Die Abfallbehälter stehen seit 25 Jahren, seit der Einführung der Mülltrennung dort“, ist Bürgermeister Robert Altschach verwundert. „Wir garantieren die ordnungsgemäße Mülltrennung“, ergänzt Pächter Richard Damberger. „Der anfallende Bio-Müll, der selbstverständlich nach Veranstaltungen anfällt, wird – wenn die Bio-Tonne vollfüllt ist – in Kübeln gesammelt und spätestens nach einem Tag ordnungsgemäß entsorgt.“

"Wir müssen den Stadtsaal ausbauen"

„Der Baucontainer ist ein Provisorium, weil die Küche zu klein ist“, erklärt zudem der Bürgermeister. Eine Übergangslösung, wie Damberger sagt. „Um Veranstaltungen mit enormer Größe wie Bälle, Hochzeiten und diverse Feiern abhalten zu können, benötigt man den nötigen Stauraum.“ Lebensmittel werden dort zwischengelagert. Der Pächter habe den mobilen Wagen für vier Sommerkino-Abende eingesetzt, mittlerweile steht er nicht mehr dort.

„Wir müssen den Stadtsaal ausbauen“, spricht Altschach ein Platzproblem an. Der Stadtrat sei gerade mit einem Entwicklungskonzept befasst. Man denkt über einen Zubau nach.