Marek & Co.: Austropop-Geschichten im Stadtsaal. Andy Marek sang sich in Waidhofen an der Thaya mit Gästen durch die Geschichte des Austropops.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 27. Juli 2021 (14:26)

Die Veranstaltungsserie „Kabarett & Musik im Stadtpark“ von Andy Marek setzte sich am Sonntag mit einem Konzert von Andy Marek fort. Die Wetterprognose kündigte am Abend ein Gewitter an, darum entschied man sich, das Konzert in den Stadtsaal zu verlegen. Die Entscheidung war richtig, denn kurz vor Konzertbeginn begann es in Strömen zu schütten.

Andy Marek erzählte an dem Abend mit Musiker-Freunden die Geschichte des Austropops. Marek startete selbst in den 1980er-Jahren eine Musikerkarriere, die, wie er selbst sagt, durchwachsen verlief. Er veröffentlichte mehrere Singles sowie eine LP. Sein Stil kann mit schlagernahem Pop umschrieben werden. Er nahm 1984 an der österreichischen Vorausscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson teil und belegte mit seinem Lied „Top Secret“ den sechsten Platz.

Sein bekanntestes Lied „Mauserl“ durfte natürlich nicht fehlen. Auch sein „Limpfings-Wien-Blues“, dessen Text damals Ewald Polacek schrieb, fand Platz im Programm.

Gemeinsamer Auftritt mit Reinhard Fendrich

Ein Austropop-Sänger beeindruckte Andy Marek in seiner Zeit als Musiker besonders, es handelt es sich dabei um Reinhard Fendrich. Marek erinnerte sich an einen gemeinsamen Auftritt 1982, bei dem Fendrich „Strada del Sole“ und er sein „Mauserl“ sang, bevor er ein Reinhard-Fendrich-Medley anstimmte. Lieder von Peter Cornelius, Georg Danzer und Wolfgang Ambros gehörten natürlich auch zu dem Austropop-Abend. Doch auch Hubert von Goisern und STS standen auf der Liste.

Mit dem Austropop unzertrennlich verbunden ist bekannterweise Marianne Mendt. Ihr Lied „Wia a Glockn“ läutete im wahrsten Sinn des Wortes das Genre ein. Auch dieses Lied war zu hören, jedoch von der Waidhofner Gastsängerin Anja Bauer. Weitere Gastsängerinnen waren Laura Kamhuber und Lisa Wurzinger. Auch Tochter Katharina und Sohn Lukas Marek performten gesanglich. Abgeschlossen wurde das Konzert mit einem stimmungsvollen Udo-Jürgens-Medley als Zugabe.