Neueröffnung: „Goldener Hirsch“ setzt auf Tradition. Familie Waldhäusl will ihr Gasthaus am Hauptplatz in bester Wirtshaustradition führen.

Von Hannes Ramharter. Erstellt am 10. Oktober 2018 (05:29)
Gottfried und Heni Waldhäusl vor ihrem demnächst in Betrieb gehenden Wirtshaus im Waidhofner Stadtzentrum.
Hannes Ramharter

Waidhofen hat bald ein Traditionswirtshaus mehr: Der Goldene Hirsch im Zentrum wird ab 20. Oktober wieder geöffnet sein.

Das Haus war vor etlichen Monaten von Landesrat Gottfried Waldhäusl erworben worden, seine Gattin Heni wird Geschäftsführerin des neuen Lokals mit dem traditionellen Namen werden.

„Wir wollen ein Wirtshaus wie früher schaffen“, erklärt Heni Waldhäusl im Gespräch mit der NÖN. Das bedeutet, dass es keine Speise- oder Getränkekarte geben wird, sondern das Angebot auf einer Tafel mit Kreide angeschrieben wird. Geben soll es trotzdem alles, von der Jause bis zu warmen Speisen und Nachspeisen. Dabei soll sehr viel Wert auf traditionelle Wirtshausküche gelegt werden, es wird natürlich auch Gulasch, Beuschel, Krautfleisch, gekochtes Rindfleisch und Mohnnudeln geben. Täglich wird auch ein Empfehlungsgericht angeboten, natürlich immer auch im Reindl herausgebackenes Schnitzel, natürlich Erdäpfel, aber keine Pommes frites.

Beim Bier greift man auf Tradition zurück

Für die Küche hat die Familie Waldhäusl einen ganz prominenten Ratgeber: Österreichs ersten Vier-Haubenkoch Helmut Österreicher, der ja seine Laufbahn als Lehrling im Hotel Haberl in Waidhofen begonnen hatte.

Beim Bier greift man ebenfalls auf die Tradition zurück, es wird „Schwechater“ ausgeschenkt - das Bier, das es seinerzeit in Waidhofen am häufigsten gegeben hat, und da die Premium-Marke „Hopfenperle“.

Die Einrichtung hat man praktisch nicht verändert, der Kachelofen steht nach wie vor im Zentrum des Lokals. Offen wird an allen Tagen der Woche sein, grundsätzlich von 8 bis 22 Uhr.