Petri neue Ballett-Leiterin. Sabina Kühtreiber wird im Herbst ihren Ruhestand antreten. Tanzlehrerin Wanda Petri übernimmt die Abteilung.

Von Michael Schwab. Erstellt am 12. April 2019 (04:41)
Stadtgemeinde
Stadträtin Melitta Biedermann, Musikschulleiterin Riccarda Schrey, Wanda Petri, Sabina Kühtreiber und die Vertreterin des Musikschulmanagements NÖ Veronika Larsen nach der Ballettvorstellung.

„Zeitenwende“ lautete der Titel der Ballettabende an diesem und am vorigen Wochenende, und eine eben solche steht auch in der Tanzabteilung der Albert Reiter Musikschule bevor.

Denn für die Leiterin Sabina Kühtreiber war es der letzte Ballettabend, sie wird im Herbst ihren Ruhestand antreten. Ihre Nachfolge wird die junge Tanzlehrerin Wanda Petri sein. Sie hat nach dem Diplom für Bühnentanz an der Tanzakademie Zürich und nach Erlangen des Bühnenreifediploms im Bereich des zeitgenössischen Tanzes an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München den Bachelor der zeitgenössischen Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegt.

"Kühtreiber organisiert vier große Ballettabende"

„Wanda Petri wird die wertvolle Arbeit Sabina Kühtreibers fortsetzen. Ich habe das Gefühl, dass sie diese Ballettabteilung als Geschenk empfinden wird“, betonte Musikschulleiterin Riccarda Schrey bei der Vorstellung im Rahmen des Ballettabends.

Die vorher eigenständige Ballettabteilung war 2012 in die Musikschule integriert worden. „Mit Sabina Kühtreiber als erfahrene Ballettlehrerin ist es uns wieder gelungen, eine erfolgreiche Ballettabteilung in der Musikschule zu etablieren. Inklusive diesem Abend organisierte Kühtreiber vier große Ballettabende“, fasste Schrey zusammen. „Ich werde, um keinen Pensionsschock zu erleiden, in der Gmünder Ballettabteilung weitermachen“, kündigt Kühtreiber an.

Ihr letzter Ballettabend war für sie ein großer Erfolg. Das Konzept, drei statt wie früher zwei Termine anzubieten, habe sich bewährt. „Früher hatten wir oft das Problem, dass alle Karten ausverkauft waren und wir Leute wegschicken mussten. Das haben wir mit den drei Terminen entschärft“, erklärt Kühtreiber. Und mit vielen positiven Rückmeldungen falle es leicht, sich mit Stolz und Zufriedenheit zurückzuziehen: „Vielleicht kann ich dann endlich einmal einen Ballettabend entspannt aus dem Publikum genießen.“