Wechsel an Spitze: „Für mich ist es ein Heimkommen“. Manuela Gegenbauer ist seit Schulbeginn betraute Leiterin der Volksschule. Die NÖN besuchte sie kurz nach ihrem Start.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 12. September 2019 (04:37)
Karin
Die Volksschulleiterin hat zuletzt die drei Volksschulen in Groß Siegharts, Dietmanns und Karlstein zugleich geleitet. Sie erzählt, wie sie das geschafft hat.Widhalm

Sie kehrt in ihre Heimatstadt zurück, ohne Karlstein zu verlassen: Manuela Gegenbauer ist offiziell mit der Leitung der Volksschule Waidhofen betraut. „Ich bin selber hier in die Schule gegangen. Und meine ersten Dienstjahre waren in Waidhofen“, lächelt sie. „Für mich ist es ein Heimkommen.“ Aber: „Ich bin überall schwer weggegangen“, ist ein wenig Wehmut dabei.

Sie kennt die Volksschullandschaft des Bezirks gut, war sie doch schon in Gastern, Groß Siegharts, Dietmanns und eben Karlstein aktiv. „Das sind meine Lehr- und Wanderjahre gewesen“, lacht Gegenbauer.

Drei Schulen führte sie zugleich, bevor sie Groß Siegharts zurücklegte, um nach Waidhofen zu kommen. Die Volksschule Karlstein, die gerade umfassend erneuert wird, bleibt in ihren Händen. Wie schafft man es, drei Schulen gleichzeitig zu leiten?

„Jeder Chef ist so gut wie sein Team. Ich konnte mich auf sie verlassen“, erzählt die Waidhofnerin. „Ich habe versucht, täglich überall zu sein. Man muss schon gut koordinieren.“ Das sei allerdings bei guten Teams, die dafür Verständnis aufbringen, möglich.

„Kann auf eine tolle Vorarbeit anknüpfen“

Gegenbauer folgt auf Barbara Pöschl, die in den Ruhestand getreten ist (die NÖN berichtete). Die neu betraute Leiterin kann auf eine hervorragende Grundlage zurückgreifen. „Ich kann auf eine tolle Vorarbeit anknüpfen.“ Projekte wie „Singende Klingende Schule“, „Gesunde Schule“ oder die Lesekultur werden mit demselben Einsatz weitergeführt, dafür müssen in einem bestimmen Rhythmus stets Bewerbungen getätigt werden.

Ansonsten ist sie in ihrer ersten Schulwoche in Waidhofen dabei, sich in alle Details der Volksschule zu vertiefen – und sie weiß, dass sie nur zum Telefonhörer zu greifen braucht, um rasch Informationen von Pöschl erfragen zu können.