Gegen Hochwasser geschützt. 3,8 Millionen Euro wurden für den Schutz Waidhofens ausgegeben, Bund und Land zahlten 80 %.

Von Hannes Ramharter. Erstellt am 07. September 2016 (05:48)
NOEN, Hannes Ramharter
Bei der Eröffnung des Hochwasser-Schutzes für die Stadt Waidhofen: Eva Bräuer, Rudolf Polt, Gottfried Waldhäusl, Robert Altschach, Martina Diesner-Wais, Stephan Pernkopf, Alfred Sturm, Günther Stöger und Marion Hartl.

Trotz eines schwierigen Starts für den Hochwasserschutz ist Waidhofen die erste Bezirksstadt, die diesen nun vollständig abgeschlossen hat. Darüber freute sich Stadtrat Alfred Sturm bei der Begrüßung der Festgäste bei der Eröffnung am Sonntag ganz besonders.

Projektleiter Peter Klein ging anschließend ins Detail. Er erinnerte an die Hochwasser-Ereignisse in den Jahren 1928, 1951, 1954, 1960, 1961, 2002 und 2006. Letztere waren dann der Auslöser für den Start des Schutzprojektes. „Wenn der Schutz schon damals bestanden hätte, hätten wir das Ereignis bewältigt“, stellte Klein fest.

Der Techniker erinnerte auch an die wesentlichen Arbeiten im Zuge dieses Projektes: die Anschüttung des Campingplatzes, die Anschüttung des Gabler-Damms, die Errichtung der Nathan-Flutmulde, die Errichtung der Streichwehr, die Kanaleintiefung in der Schlossgasse, die Entfernung der Anlandungen, das Abtragen der alten und die Errichtung der neuen Mauer in der Badgasse , die neue Mauer in der Mühlgasse und die Sanierung der Manz-Halle.

Weitere zwei Projekte in Vorbereitung

Weil das Stadtgebiet nun hochwassersicher ist, gibt es auch in Altwaidhofen bereits ein bewilligtes Projekt, für Vestenötting/Kleineberharts wird derzeit eine Varianten-Studie erstellt. Auch ein zentrales Hochwasserschutz-Lager wird angedacht. „Ich hoffe, dass wir es nie benötigen bzw. dass nie ein Schaden eintritt“, schloss Klein.

Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais meinte in Vertretung von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, dass „Wasser Leben ist, aber auch lebensbedrohend sein kann“. Daher seien Schutzmaßnahmen nötig und das Ministerium habe 40 Prozent der Kosten des Waidhofner Projektes übernommen.

Bürgermeister Robert Altschach hob hervor, dass das Teamwork zwischen den Firmen, der Gemeindeverwaltung und der Gemeindepolitik wichtig war. Besonders dankte er der Familie Martin Manz, die ihr Haus an dieser Stelle aufgegeben und ihren Betrieb verlegt hat, und dem zuständigen Stadtrat Alfred Sturm für den großen persönlichen Einsatz. „Du bist ein Vorbild für einen Gemeindepolitiker in Sachen Engagement“, meinte Altschach.

Das Projekt hatte 3,8 Millionen Euro gekostet, davon zahlten Land und Bund je 40 Prozent und die Stadtgemeinde Waidhofen 20 Prozent (760.000 Euro).

Landesrat Stephan Pernkopf bezeichnete das Jahr 2002 als großen Einschnitt, seither sind 450 Hochwasserschutz-Projekte fertig geworden, 300 weitere sind noch in Umsetzung. Pernkopf stellte auch klar, dass der Hochwasser-Schutz im Landtag parteiübergreifend außer Streit stehe.

Abschließend segneten Dechant Josef Rennhofer und Pfarrerin Birgit Schiller den Hochwasserschutz und ein Kreuz, das in der Halle angebracht wird.

tung der Streichwehr, die Kanaleintiefung in der Schlossgasse, die Entfernung der Anlandungen, das Abtragen der alten und die Errichtung der neuen Mauer in der Badgasse , die neue Mauer in der Mühlgasse und die Sanierung der Manz-Halle.

Weitere zwei Projekte in Vorbereitung

Weil das Stadtgebiet nun hochwassersicher ist, gibt es auch in Altwaidhofen bereits ein bewilligtes Projekt, für Vestenötting/Kleineberharts wird derzeit eine Varianten-Studie erstellt. Auch ein zentrales Hochwasserschutz-Lager wird angedacht. „Ich hoffe, dass wir es nie benötigen bzw. dass nie ein Schaden eintritt“, schloss Klein.

Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais meinte in Vertretung von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, dass „Wasser Leben ist, aber auch lebensbedrohend sein kann“. Daher seien Schutzmaßnahmen nötig und das Ministerium habe 40 Prozent der Kosten des Waidhofner Projektes übernommen.

Bürgermeister Robert Altschach hob hervor, dass das Teamwork zwischen den Firmen, der Gemeindeverwaltung und der Gemeindepolitik wichtig war. Besonders dankte er der Familie Martin Manz, die ihr Haus an dieser Stelle aufgegeben und ihren Betrieb verlegt hat, und dem zuständigen Stadtrat Alfred Sturm für den großen persönlichen Einsatz. „Du bist ein Vorbild für einen Gemeindepolitiker in Sachen Engagement“, meinte Altschach.

Das Projekt hatte 3,8 Millionen Euro gekostet, davon zahlten Land und Bund je 40 Prozent und die Stadtgemeinde Waidhofen 20 Prozent (760.000 Euro).

Landesrat Stephan Pernkopf bezeichnete das Jahr 2002 als großen Einschnitt, seither sind 450 Hochwasserschutz-Projekte fertig geworden, 300 weitere sind noch in Umsetzung. Pernkopf stellte auch klar, dass der Hochwasser-Schutz im Landtag parteiübergreifend außer Streit stehe.

Abschließend segneten Dechant Josef Rennhofer und Pfarrerin Birgit Schiller den Hochwasserschutz und ein Kreuz, das in der Halle angebracht wird.