Jobbörse: Lehrlinge gesucht. Die Lehrlingssuche ist für viele Betriebe weiterhin schwieig. Polytechnische Schule lud Mittelschüler und Betriebe zur Jobbörse.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 03. Februar 2020 (12:50)
Landesrat Martin Eichtinger, die Nationalratsabgeordneten Martina Diesner-Wais und Martin Litschauer, Bezirkshauptmann Günter Stöger, Bürgermeister Robert Altschach, Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Reinhart Blumberger, Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Dietmar Schimmel, Wirtschaftsbund-Obfrau Marlene Lauter, Schulqualitätsmanagerin Birgit Dosso, die Schuldirektoren Roland Senk und Franz Jauk und Schulgemeindeobmann Dieter Schiefer bei der Jobbörse.
Gerald Muthsam

Weiterhin schwierig gestaltet sich für viele Betriebe die Suche nach genügend Lehrlingen.

Während es in der Metallbranche bzw. bei Großbetrieben wie TE Connectivity, Pollmann oder Testfuchs kaum Probleme gibt, junge interessierte Leute zu finden, sieht es in der Baubranche leider weniger rosig aus. Dabei können Zimmermänner oder Mauerer bereits im ersten Lehrjahr mit eventuellen Taggeldern bei Auswärtsbaustellen mit einer Lehrlingsentschädigung von 1.000 Euro netto im Monat rechnen. Weiters bieten auch Betriebe den Lehrlingen Extras wie die Bezahlung des Führerscheins, Lehre mit Matura oder Abenteuer- und Teambuildingseminare. Das Werben nach Nachwuchs-Fachkräften ist groß.

Die Ausgangslage für die Betriebe ist aber schwierig. Rund 200 Lehrlinge werden im Bezirk und in Bezirksnähe jedes Jahr gesucht, jedoch gibt es heuer nur rund 80 Absolventen der Polytechnischen Schule (PTS).

Deswegen veranstaltete die PTS mit Unterstützung der Wirtschaftskammer zum bereits dritten Mal eine Jobbörse, bei der die 3. und 4. Klassen der Neuen Mittelschulen des Bezirks eingeladen wurden, um den Schülern das Angebot und die Möglichkeiten diverser Firmen und Berufsgruppen vorstellen zu können.

„Die Polytechnische Schule in Waidhofen bietet die beste Vorbereitung auf eine Lehre und unterstützt Schüler, die sich über die Berufslaufbahn nach der achten Schulstufe noch unsicher sind“, erklärt Direktor Franz Jauk. „In sieben Fachbereichen, Bau, Holz, Metall, Elektro, Handel-Büro, Kreativität und Wellness und Tourismus, erhalten die Schüler eine fachbereichsbezogene Grundausbildung für die Lehre oder eine mittlere oder höhere Schule.“