Neuer Radfahrer-Rekord auf Thayarunde. Erika Traxler erhielt als 100.000ste Radfahrerin von Landtagspräsident Karl Wilfing einen Geschenkkorb überreicht. 35.950 Radfahrer wurden heuer bereits gezählt.

Von Michael Schwab. Erstellt am 21. August 2019 (03:28)
M. Schwab
Bürgermeister Robert Altschach, Landtagspräsident Karl Wilfing und Bundesratsabgeordneter und Kleinregionsobmann Eduard Köck überreichten Erika Traxler als 100.000ste Radfahrerin auf der Thayarunde einen Geschenkskorb.

Erika Traxler ist die 100.000ste Radfahrerin auf der Thayarunde. Dafür erhielt sie am Mittwoch von Landtagspräsident Karl Wilfing am ehemaligen Waidhofner Bahnhof einen Geschenkkorb überreicht.

Die Dobersbergerin fährt oft mit ihrem Rad auf der Thayarunde, vor allem nach Waidhofen und Slavonice. „Ich nutze auch sonst im Alltag gerne das Fahrrad für kleine Einkäufe oder zur Fahrt auf den Friedhof. Ich war auch schon mit dem Rad in Waidhofen einkaufen. Für kleine Besorgungen ist das ideal“ sagt Traxler.

Seit Mitte 2018 wird die Zahl der Radfahrer auf der Thayarunde mit einem elektronischen Zählsystem, wie es auch bei Verkehrszählungen auf Straßen zum Einsatz kommt, laufend erfasst. „Von Jahresanfang bis jetzt haben wir 35.950 Radfahrer gezählt und damit den Vorjahreswert schon überschritten“, freut sich Radweg-Manager Willi Erasmus. Man könne aufgrund der Zahlen mit einer deutlichen Steigerung der Benutzerzahl gegenüber 2018 rechnen.

Drei Zählstellen wurden entlang des Radwegs installiert, um auch die Verteilung der Radfahrer auf die einzelnen Streckenabschnitte nachvollziehen zu können. „Die am stärksten frequentierte Zählstelle ist jene in der Nähe von Waidhofen, die zweistärkste bei Dobersberg, die dritte bei Groß Siegharts“, erklärt Erasmus.

Messungen helfen bei Infrastruktur-Planung

Die exakten Standorte will er nicht preisgeben, um Vandalismus zu vermeiden. Man habe daher auch auf eine möglichst versteckte Installation geachtet.

Die Zahlen sind für den Zukunftsraum Thayaland nicht nur für die Statistik wichtig, sondern auch ein gutes Hilfsmittel, wenn es um die Planung von Standorten und Umfang von Radinfrastruktur geht. Mit den drei Zählstellen sei man Vorreiter hinsichtlich der Datenerfassung: „Die Thayarunde ist der wohl am besten überwachte Radweg in Österreich, was die Nutzungszahlen betrifft“, ist Ersasmus stolz.