Tanzen für das Klima bei Theaterstück. Stück vom „Metaffa Tanztheater“ behandelt die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel des Wassers.

Von Michael Schwab. Erstellt am 19. Juni 2019 (13:26)
Michael Schwab
Die Premiere naht: Kostümprobe mit Othmar Schlager und Choreograf Guillermo Horta am Montag.

Das Thema Klimawandel beschäftigt Othmar Schlager privat und beruflich gleichermaßen.

Er fährt ein Elektroauto, vermeidet Flugreisen und versucht, seinen CO -Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Um den Klimawandel auch in Kunst und Kultur zu thematisieren, reaktivierte Schlager nun die 1996 gegründete Tanztheatergruppe „Metaffa Tanztheater“, die in den letzten Jahren in einen Dornröschenschlaf verfallen war.

„Drop in Out“ lautet der Titel des Tanztheaterstücks, das unter der Leitung des kubanischen Choreografen Guillermo Horta entstand und mit zwölf Mitwirkenden am 24. Juni um 20 Uhr im Stadtsaal seine Premiere feiern wird. Mit von der Partie sind neben Othmar Schlager auch einige Mitglieder der „alten Truppe“, ergänzt um ein paar Neuzugänge. Seit Jahresanfang wurde gut 20 Mal geprobt. „Das Ganze ist ein ‚work in progress‘“, meint Choreograph Horta, der wie Schlager Gründungsmitglied war. Zu Wochenanfang arbeitete er mit Hochdruck an der Fertigstellung von Kostümen und Requisiten. Er verarbeitet dabei auch viel Plastik, um auf die Problematik des Plastikmülls im Meer hinzuweisen.

 „Wir können etwas gegen Klimawandel tun“

 Das Stück behandelt die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel des Wassers, das einerseits durch fehlende Niederschläge knapp wird, andererseits aber durch den steigenden Meeresspiegel für Probleme sorgt. „Die Kernaussage soll sein, dass die Lage zwar ernst ist, aber dass wir noch Spielräume haben, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, sich zu engagieren“, betont Schlager.