1.200 kamen zum Test. Teststraßen im Bezirk Waidhofen waren in erster Woche gut besucht, stärkster Tag war der Samstag in Waidhofen mit 303 durchgeführten Tests.

Von Michael Schwab. Erstellt am 02. Februar 2021 (12:03)
Foto: CDC-Alissa Eckert, Dan Higgins
CDC-Alissa Eckert, Dan Higgins

Gut angelaufen sind die Teststraßen im Bezirk Waidhofen. Im Zeitraum von Montag, 25. Jänner bis Montag, 1. Februar, wurden an beiden Teststraßen in Waidhofen und Groß Siegharts insgesamt rund 1.200 Antigen-Schnelltests durchgeführt.Rund 640 Tests wurden in Waidhofen, 561 in Groß Siegharts durchgeführt. „Wir hatten am Dienstag und Donnerstag zwischen 160 und 180 Tests und am Samstag 303“, fasst die Waidhofner Bürgermeisterin Eunike Grahofer zusammen.

„Die starke Auslastung am Samstag zeigt, dass wir diesen Tag unbedingt brauchen“, betont Grahofer. In Groß Siegharts wurden am ersten Test-Montag 138 Tests durchgeführt, am Mittwoch waren es 86, am Freitag 168 und am Montag 169 Tests. „Die Leute sind sehr diszipliniert. In den zwei Stunden, an denen die Teststraße geöffnet ist, ist ordentlich was los, trotzdem gibt es kein Gedränge“, berichtet der Groß Sieghartser Bürgermeister Ulrich Achleitner.

Mit den für 8. Jänner geplanten Öffnungen wird die Nachfrage nach Tests steigen, weil bestimmte Berufsgruppen wöchentlich zum Test müssen und auch Bürger für körpernahe Dienstleistungen wie Friseurbesuche einen negativen Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, brauchen. In den Gemeinden ist man darauf vorbereitet.

„Unser Amtsleiter Rudolf Polt ist mit Groß Siegharts in Kontakt, um über eine Ausweitung der Öffnungszeiten zu sprechen“, sagt Grahofer. „Wenn der Bedarf steigt, müssen wir reagieren. Wir sind da flexibel“, bestätigt auch Achleitner. Die Anmeldung unter www.testung.at ist übrigens nur einmal nötig. Ab dann kann man zu jeder Teststraße in Niederösterreich gehen, so oft man will.