Brunnenbauprojekt: 11.836 Euro-Spende für Afrika. Eine Spende in Höhe von 11.836 Euro erhielt Salfo Nikiema für den Verein „Stimmen für Afrika“ von der Pfarre Loosdorf.

Von Michael Schwab. Erstellt am 10. Februar 2019 (05:00)
Spendenübergabe des Missionsausschusses der Pfarre Loosdorf für Salfo Nikiemas Hilfsprojekt für Burkina Faso: vorne stehend Viola Glaser, Erika Wabro, Salif Nikiema, Peter J. Hamberger und Regine Gansberger-Sartori, hinten stehend Pfarrer Zenon Pajak, Marion Fischer, Leopold Wabro, Martin Nowak, Josef Mayr und Alfred Bernhard in der Pfarrkirche Loosdorf.
Sebastian Hamberger

Durch einen NÖN-Bericht kam Salfo Nikiema jetzt zu einer Spende von 11.836 Euro für seinen Verein „Stimmen für Afrika“ – aus dem Reinerlös des Adventsingens der Pfarre Loosdorf.

„Peter Hamberger, ein Mitglied des Missionsausschusses, hat eine Freundin in Waidhofen, und als er zu Besuch war, las er zufällig in der NÖN über mein erfolgreiches Brunnenbauprojekt für Burkina Faso im Jahr 2017“, erzählt Nikiema. Hamberger nahm Kontakt mit ihm auf: „Wir sprachen über meinen Plan, eine Krankenstation in meiner Heimat zu errichtet. Da hatte Hamberger die Idee, den Erlös des Adventsingens 2018 für den Bau eines Brunnens für die Krankenstation zur Verfügung zu stellen.“

Jahr für Jahr wählt der Missionsausschuss der Pfarre Loosdorf ein Projekt zur Unterstützung aus. In der Vorwoche übergaben die Mitglieder des Ausschusses in Anwesenheit von Pfarrer Zenon Pajak die Spende in Loosdorf an Nikiema, der plant, Ende 2019 bzw. Anfang 2020 nach Burkina Faso zu fliegen, um mit dem Bau der Krankenstation zu beginnen. „Ich suche noch weitere Sponsoren, sobald wir 35.000 Euro haben, kann es losgehen“, sagt Nikiema. Die Krankenstation ist als Anlaufstelle für die Erstversorgung in einem Einzugsgebiet von rund 30.000 Menschen gedacht.

„Es geht hier primär um Dinge wie Wundversorgung und die Abklärung von Beschwerden. In ernsten Fällen oder für größere Operationen müssen die Patienten ins Krankenhaus in der Hauptstadt gebracht werden“, stellt Nikiema klar.