Gehsteig in Ziegengeiststraße ist zu schmal. SPÖ will Sanierung und Buswartehaus in Ziegengeiststraße in Waidhofen an der Thaya.

Von Michael Schwab. Erstellt am 31. Dezember 2020 (04:24)
Die SPÖ fordert ein Buswartehaus in der Ziegengeiststraße.
M.S.

Gleich zwei dringende Anliegen hatte die SPÖ zur Ziegengeiststraße in der jüngsten Gemeinderatssitzung: Sie forderte per Dringlichkeitsantrag eine Sanierung und Verbreiterung des Gehsteigs und die Errichtung eines Buswartehauses.

Mindestbreite nicht gegeben

Zwischen dem Haus Ziegengeiststraße 15 und dem Arbeiterkammerparkplatz ist die Gehsteig-Mindestbreite von 1,50 Metern größtenteils nicht gegeben. Dazu kommen noch eine abschüssige, nicht gesicherte Böschung direkt neben dem Gehsteig, und ein schlechter Oberflächenzustand mit Rillen und Unebenheiten.

Da der betroffene Gehsteigabschnitt auch von einer Person mit Behinderungen mit einem Elektrorollstuhl benutzt wird, möchte die SPÖ eine Verbreiterung samt Sanierung der Oberfläche und Schaffung einer Absturzsicherung umsetzen.

SPÖ-Gemeinderat Franz Pfabigan stellte einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag, den er jedoch aufgrund einer entschuldigten Abwesenheit nicht persönlich vorbringen konnte.

Haltestelle ohne Wetterschutz

Ebenso soll in Abstimmung mit dem Land Niederösterreich ein Buswartehaus errichtet werden – derzeit wartet man auf der Haltestelle auf der Waldrappgehege-Seite völlig ungeschützt vor Wind und Wetter. Hier stellte SPÖ-Gemeinderat Patrik Neuwirth einen Dringlichkeitsantrag.

Anträge einstimmig auf Tagesordnung

Beide Anträge wurden einstimmig auf die Tagesordnung gesetzt. Bei der Diskussion wies Vizebürgermeister Martin Litschauer darauf hin, dass in dem Antrag der SPÖ zur Gehsteigsanierung noch keine Kosten und Ausgaben enthalten seien, und man daher diesen Schritt noch nicht beschließen könne.

Litschauer schlug daher vor, die Sache in den zuständigen Ausschuss zu verweisen und dort zu behandeln, was einstimmig angenommen wurde.

Abklärung notwendig

Auch beim Buswartehaus sah die Ausgangslage gleich aus. Man müsse abklären, wie man das am besten umsetzen könne, daher schlug Litschauer auch hier vor, die Angelegenheit an den Verkehrsausschuss zu verweisen. Auch das wurde einstimmig angenommen.