Husky-KTW hat Kurzarbeit angemeldet. 188 Mitarbeiter sind in den nächsten sechs Monaten wegen Auftragsrückgängen zur Kurzarbeit angemeldet, ein Mitarbeiterabbau ist jedoch nicht geplant.

Von Hannes Ramharter. Erstellt am 28. September 2016 (05:56)
NOEN, Hannes Ramharter
Kurzarbeit wurde von Husky für 188 Mitarbeiter in Waidhofen beantragt.

Sechs Monate Kurzarbeit wird es für 188 von rund 250 Mitarbeitern der Firma Husky-KTW ab 1. Oktober geben. Das kristallisierte sich Anfang dieser Woche heraus, obwohl noch ein Sozialpartnergespräch stattfinden wird.

Seitens der Geschäftsleitung von Husky wird darauf verwiesen, dass es in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum und eine damit verbundene Steigerung der Mitarbeiteranzahl gegeben hat. Im zweiten Quartal dieses Jahres sei allerdings der Auftragseingang unerwartet zurückgegangen, wodurch sich eine Unterauslastung ergeben hat. Als Grund für die Rückgänge werden die Stornierung bzw. Verschiebung von Großprojekten durch Kunden genannt. Darüber hinaus hätten sich für Husky relevante Märkte nicht erwartungsgemäß und langsamer als erhofft entwickelt.

Bereits vor der Anmeldung der Kurzarbeit hat die Unternehmensleitung mehrere Maßnahmen ergriffen, u. a. das Angebot von Bildungskarenz für die Mitarbeiter, weiters das Vorziehen von Einrückungsterminen, Urlaubsabbau, Abbau von Zeitkonten, freiwillige Aussetzvereinbarungen und Unterstützung für andere Werke des Konzerns. Man will jedoch sämtliche Mitarbeiter im Unternehmen halten, ein Mitarbeiterabbau ist nicht geplant. Husky erzeugt Formen für Spritzgusswerkzeuge für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie.