Neue Billa-Filiale kommt fix. Rewe errichtet neue Billa-Filiale in ehemaliger Vögele-Filiale in Brunnerstraße. Bürgermeister Robert Altschach sieht weitere Konkurrenz für die City-Greißlerei im Zentrum.

Von Michael Schwab. Erstellt am 22. Januar 2020 (06:00)
Die Umbauarbeiten in der ehemaligen Vögele-Filiale haben begonnen. Im Mai soll hier eine neue Billa-Filiale eröffnet werden.
Michael Schwab

Kein Bipa, sondern eine Billa-Filiale kommt in die ehemalige Vögele-Filiale in der Brunnerstraße.

Nach einem Jahr der Spekulationen und Gerüchte haben nun die Bauarbeiten begonnen. Anfang 2019 gab es Gerüchte, dass der Rewe-Konzern dort eine Bipa-Filiale errichten will. Es gab Befürchtungen, dadurch die Bipa-Filiale in der Innenstadt zu verlieren.

Später tauchten, untermauert durch eine entsprechende gewerbebehördliche Verhandlung, die im Amtsblatt angekündigt wurde, Spekulationen auf, dass statt der Bipa-Filiale nun einen Billa-Filiale errichtet werden soll.

„Bräuchten zweiten Billa nicht wirklich“

Nun sind die Pläne des Rewe-Konzerns fix: „Billa wird an dem Standort im ehemaligen Vögele- Gebäude eine Filiale eröffnen. Die Eröffnung ist für Mai geplant, das genaue Datum steht derzeit noch nicht fest“, sagt Pressesprecher Paul Pöttschacher.

Die Filiale wird nur einen Teil des Gebäudes einnehmen und rund 800 m2 Verkaufsfläche aufweisen. Es wird sich um eine klassische Billa-Filiale nach modernstem Standard handeln, die mit einem großen Frischebereich ausgestattet sein wird. 18 Arbeitsplätze werden in dieser Filiale neu geschaffen.

Die bestehende Billa-Filiale in der Hans-Kudlich-Straße soll weiter bestehen bleiben. Keine Neuigkeiten gibt es hinsichtlich der Zukunft der Bipa-Filiale in der Innenstadt, antwortet Pöttschacher auf Nachfrage der NÖN. Bürgermeister Robert Altschach ist erleichtert, dass die Billa-Filiale in der Hans-Kudlich-Straße bleiben soll: „Dieser Markt ist ein wichtiger Nahversorger für die Siedlung dort. Ich bin der Meinung, dass ein zweiter Billa nicht unbedingt nötig gewesen wäre, aber wir haben eine freie Marktwirtschaft, und aus wirtschaftlicher Sicht macht der Standort an der Stadteinfahrt natürlich Sinn“, meint Altschach.

Allerdings führe ein weiterer Supermarkt am Stadtrand zu verstärkter Konkurrenz für die City-Greißlerei im Raiffeisenzentrum, und laufe daher den Bemühungen, die Innenstadt zu stärken, entgegen. „Ich kann nur an die Bevölkerung appellieren, das Angebot zu nutzen“, betont Altschach.

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