Raiffeisen-Lagerhaus: Vier Prozent Covid-Verlust. Vorjahresumsatz des Raiffeisen-Lagerhauses Waidhofen/Thaya verfehlte Rekord aus 2018 nur knapp. Umsätze des laufenden Jahres durch Lockdown leicht gedämpft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. September 2020 (13:37)
Bei der Generalversammlung: der scheidende Geschäftsführer Wolfgang Schüller, die pensionierten Mitarbeiter Edwin Böhm und Kurt Schandl (RWA-Ehrenzeichen in Silber), Obmann Gerhard Bayer, der neue Geschäftsführer Wolfgang Gwiß, Franz Wagner (Raiffeisen-Revisionsverband NÖ-Wien) und Johann Blaimauer (RWA).
Lagerhaus

Zum letzten Mal vor seiner Pensionierung präsentierte Geschäftsführer Wolfgang Schüller den Geschäftsbericht des Raiffeisen-Lagerhauses Waidhofen bei der Generalversammlung am 1. September im Waidhofner Stadtsaal.

Der Gesamtumsatz des Lagerhauses im Jahr 2019 betrug 73,6 Millionen Euro und verfehlte nur knapp den Rekordumsatz des Vorjahres. Die Genossenschaft kann auf zwölf überaus erfolgreiche Jahre unter der Leitung Schüllers zurückblicken.

Sein Nachfolger Wolfgang Gwiß präsentierte die Umsätze des laufenden Jahres, wo bis Ende Juli – teilweise geschuldet durch den Lockdown aufgrund Covid-19 - bisher ein Rückgang von vier Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen ist. Weiters berichtete der Geschäftsführer über die abgelaufene Getreideernte. Mit einer Übernahmemenge von ca. 46.000 Tonnen Getreide konnte das Vorjahr um zehn Prozent übertroffen werden.

Obmann Gerhard Bayer informierte über das abgelaufene Geschäftsjahr, in dem Investitionen von 3,6 Millionen Euro getätigt wurden. Das größte Bauprojekt war die Erweiterung des Baucenters in Waidhofen von 2.500 m² auf 5.000 m², das im November fertiggestellt wird.