Über 100 Teilnehmer bei „Spaziergang für Grundrechte". Zu einem „friedlichen gemeinsamen Spaziergang für unsere Grundrechte, für freie Entscheidung und gegen Zwang“ wurde via Facebook am Silvesternachmittag aufgerufen. Als Treffpunkt wurde der Krankenhausparkplatz in Waidhofen um 14 Uhr genannt. Ziel der Organisatoren war es, auf diese Weise gegen Corona-Zwangsmaßnahmen wie Maskenpflicht im Unterricht, Freiheitseinschränkungen sowie mögliche Zwangstests und Zwangsimpfungen zu demonstrieren.

Von Michael Schwab. Erstellt am 31. Dezember 2020 (20:41)
Über hundert Menschen beteiligten sich am friedlichen Spaziergang für die Freiheit durch Waidhofen.
Michael Schwab

Um Waidhofen gewissermaßen „wachzurütteln“, war auch zur Mitnahme von Rasseln und Glocken aufgerufen worden. Deutlich über hundert Leute versammelten sich zur vereinbarten Zeit am Parkplatz. Der Spaziergang war nicht als Demonstration angemeldet worden, die anwesenden Polizeibeamten wiesen darauf hin, dass unter diesen Bedingungen zwar der Spaziergang an sich stattfinden kann, allerdings nur am Gehsteig und ohne Lärmerzeugung marschiert werden darf.

Da sich alle Anwesenden von vornherein an die Vorgabe des friedlichen Spazierens hielten und das Ganze sehr diszipliniert ablief, ließ die Polizei den Spaziergang durch Waidhofen unter den erwähnten Bedingungen durch.

Zwischen Polizeibeamten und Teilnehmern wurde durchwegs sachlich diskutiert, ohne Beschimpfungen oder gar Ausschreitungen.

„Ich bzw. wir, die wir heute hier anwesend sind, kämpfen dagegen an, dass Menschen nicht mehr frei leben dürfen“, sagt Mitorganisator Peter Starch.