Wirbel um Burka im Freizeitzentrum. Badegäste hatten Bedenken wegen Verletzung der Hygiene, Frauen mit Burka rutschten und schwammen trotz Verbots.

Von Hannes Ramharter. Erstellt am 08. August 2018 (05:51)
APA (Archiv/dpa)
Symbolbild

Große Aufregung gab es am Mittwoch im Freizeitzentrum Waidhofen. Eine fünfköpfige Familie war, teilweise mit Burka, im Bad.

Ein Augenzeuge (Name der Redaktion bekannt) schildert im Gespräch, dass sich Badegäste aufgeregt haben und sich beim Bademeister beschwerten, weil die Frauen mit der Kleidung schwimmen gingen. Dieser habe die Frauen dann auch aufgefordert, sich an die Badeordnung zu halten, die im Freizeitzentrum Waidhofen an mehreren Stellen und in mehreren Sprachen ausgehängt sei. Darin werde Badebekleidung vorgeschrieben. Diese Familie hätte sich jedoch nicht daran gehalten, die Frauen sind trotzdem gerutscht und geschwommen, weshalb viele Badegäste hygienische Bedenken gehabt hätten.

Einen Tag später, so erzählt der Augenzeuge, habe es einen ähnlichen Vorfall gegeben, da seien die Leute jedoch ohne Probleme wieder gegangen, hätten sich Badekleidung gekauft und sind wieder gekommen.

Der zuständige Stadtrat Eduard Hieß erklärte auf Nachfrage der NÖN, dass es im Ermessen des Bademeisters liege, die Badekleidung zu kontrollieren.

Dieser sei nun auch nochmals angewiesen worden, dass er sensibel mit dieser Angelegenheit umgehe. Tatsache sei jedoch, dass es die Badeordnung gebe, die Badekleidung vorschreibe. Sollte sich jemand weigern, den Anordnungen des Bademeisters nachzukommen, müsse dieser die Polizei verständigen. Vom Vorfall liegen der NÖN übrigens auch Fotos vor.

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