Waldkirchen an der Thaya

Erstellt am 08. November 2018, 04:45

von NÖN Redaktion

„Käpt‘n Dros“: Aus für Piratenspiele. Erfolgsgeschichte der Piratenspiele geht nach fünf Jahren zu Ende. Bürgermeister bedankt sich bei allen Helfern.

Die Pirtaenfahne auf dem „Bürgermeisteramt“ von Waldkirchen wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Das Ehepaar Schattauer hört mit der Organisation des beliebten Ferienspiels auf, Bürgermeister Rudolf Hofstätter erklärt dies mit dem Mangel an Mitarbeitern. Weiters im Bild sind Vizebürgermeister Gerhard Braunsteiner und Bundesratsabgeordneter Eduard Köck.  |  NÖN Archiv/Michael Schwab

Die Erfolgsgeschichte der Piratenspiele mit „Käpt‘n Dros“ geht zu Ende.

Fünf Jahre lang haben Käpt´n Dros und die Waldkirchner Crew junge und jung gebliebene Menschen zu Piraten ausgebildet. Ein paar hundert legten pro Jahr ihre Prüfung zum ordentlichen Pirat, Maat oder Bootsmann ab. Das oberste Gesetz war stets: „Piraten helfen einander, wenn um Hilfe gebeten wird“. Und so war es auch, dass Jung und Alt quer durch die Generationen gemeinsam jeweils einen Tag miteinander verbrachten, sich beinahe verbissen den Übungen widmeten oder lachend ihre Freude an den Aufgabenstellungen hatten.

„Die fünf Jahre waren auch mit Auszeichnungen durch das Land verbunden und haben gezeigt, dass ein großer Bedarf an Aktivitäten für die ganze Familie herrscht“, freut sich Elfriede Schattauer als Hauptorganisatorin.

"Miteinander spielen, träumen und Erfolge feiern!"

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist: Die Piratenflagge wurde eingeholt, die Gilgadros – das Schiff von Käpt´n Dros - wurde ins Trockendock gebracht, wird generalüberholt und dann beim Sauteich in Gilgenberg als Symbol für eine Idee aufgestellt: Miteinander spielen, träumen und Erfolge feiern!“, erklärt Elfriede Schattauer und sagt allen ein „herzliches Dankeschön für die Mitwirkung an diesem Event“ und würde sich freuen, wenn es noch eine Weile in guter Erinnerung bliebe.

Bürgermeister Rudolf Hofstätter bedauert das Aus des Piratenspiels, vor allem für die vielen Kinder, denen es jedes Jahr sehr gut gefallen hat. Es gibt aber das Problem, dass alle Stationen mit ausreichendem Personal besetzt werden müssen, was praktisch nicht mehr möglich ist. „Ich hoffe trotzdem, dass das nicht das endgültige Aus für dieses beliebte Ferienspiel ist“, meint der Bürgermeister.

Er will trotzdem dem Ehepaar Schattauer und allen freiwilligen Helfern, die für die Durchführung des Spiels gesorgt haben, herzlichen Dank aussprechen. „Das zeigte, dass auch in einer kleinen Gemeinde Vieles möglich ist!“