Erste Frau als Vorsitzende im österreichischen Gewerkschaftsbund

Erstellt am 15. Juni 2022 | 04:48
Lesezeit: 2 Min
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Michaela Schön (4.vl.) ist die erste und einzige Regionalvorsitzende des ÖGB. Am Bild mit Thomas Fraißl, Günther Reich, Reinhold Schneider, Karl Votava, René Steininger und Georg Janda.
Foto: Karl Tröstl
Michaela Schön arbeitet in Karlstein und ist erste Regionalvorsitzende in ÖGB-Geschichte.
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Die gelernte Werkzeugmacherin Michaela Schön ist die einzige und erste Frau als Regionalvorsitzende im österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖBG).

Sie arbeitet seit 26 Jahren bei der Firma Pollmann in Karlstein. Bereits seit langer Zeit ist sie dort Betriebsrätin, um bei auftretenden Problemen als Bindeglied zwischen Beschäftigten und Firmenleitung zu agieren.

„Diese Funktion habe ich übernommen, weil es mir ein besonderes Anliegen ist, im Falle von Problemen den Betroffenen einen entsprechenden Rückhalt zu geben“, meint Schön. Es sei ihr persönlich jedoch unwichtig, welcher politischen Fraktion der Kollege angehöre oder nahestehe.

Für ihre gewerkschaftliche Tätigkeit hat sie bereits zwei Gewerkschaftsschulungen und einen zehnmonatigen Sozialkurs absolviert. Michaela Schön bildet sich laufend weiter.

Als Kammerrätin der Arbeiterkammer und an vielen Fronten des ÖGB - Metallgewerkschaft und im Bundesvorstand der PROGE plus zahlreiche weitere Gremien - stehende Frau sowie Gemeinderätin in der Marktgemeinde Ludweis-Aigen hat sie vielerlei Aufgaben zu bewältigen.

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