Kulturhauptstadt 2024: Stephan Rabl ist Geschäftsführer. Bad Ischl ist mit der gesamten Region Salzkammergut im Jahr 2024 Kulturhauptstadt: Stephan Rabl aus dem Waldviertel ist künstlerisches Leiter und Geschäftsführer des Kulturprojekts. Ihm zur Seite steht Manuele Reichert als kaufmännische Geschäftsführerin.

Von Red. Waidhofen. Erstellt am 12. Oktober 2020 (08:51)
Reichert (4.v.r.) und Rabl (5.v.l.) im Bild mit den Mitgliedern des Aufsichtstrates) übernehmen die Geschäftsführung der neu gegründeten Kulturhauptstadt Bad Ischl-Salzkammergut 2024 GmbH.
Karl Steinegger

63 Bewerber haben sich nach der Ausschreibung beworben, das Duo hat sich durchgesetzt. „Ich freue mich, nun mit vielen engagierten Menschen eine der aufregendsten kulturellen Aufgaben umsetzen zu dürfen“, erklärt der Waldviertler Rabl in einer ersten Reaktion.

„Salz ist für die Menschen überlebenswichtig“, ergänzt der 56-Jährige im Bezug zum Salzabbau der Region. „Kunst und Kultur betrachte ich als das Salz des Zusammenlebens. Die internationale Kunst- und Kulturwelt muss jetzt danach fragen, wie der Mensch sein Verhalten in der Welt verändern soll und wie wir in Zukunft zusammenleben. Wir wollen uns ab sofort diesen Fragen und Veränderungen widmen und im Kulturhauptstadtjahr 2024 eine Prise ‚Kultur-Salz‘ aus Bad Ischl an Europa geben.“

Manuele Reichert ist eine in Salzburg aufgewachsene Betriebswirtin, die seit 30 Jahren in Oberösterreich lebt: „Kultur ist essenziell für die Gesellschaft, davon bin ich überzeugt – unabhängig davon, welche Herausforderungen uns die jeweilige Zeit bereithält. Bad Ischl setzt gemeinsam mit dem Salzkammergut einen kräftigen Impuls in Sachen Kultur und Tourismus für die Region“, freut sie sich, dabei sein zu dürfen. Reichert war zuletzt Geschäftsführerin der Philharmonie Salzburg und der Kinderfestspiele.

Rabl ist Festivalleiter der „*SZENE Waldviertel“ und war Direktor und künstlerischer Leiter des Dschungel Wien, dem Theaterhaus für junges Publikum.

Wie es mit der „*SZENE Waldviertel“ weitergeht und was Stephan Rabl an der Kulturhauptstadt reizt, lest ihr in der kommenden Ausgabe der NÖN Waidhofen.