Katzen in Groß Rupprechts vergiftet

Erstellt am 01. Juli 2022 | 04:22
Lesezeit: 2 Min
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Die verwaisten Kätzchen werden von einer anderen Katzenmutter gesäugt.
Foto: privat
Bereits öfters sind in Groß Rupprechts schnurrende Vierbeiner verschwunden.
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Unverständnis und vor allem Trauer ist Josef Ramharter ins Gesicht geschrieben, als er den NÖN-Newsroom betritt und erzählt, dass in der Vorwoche drei seiner Katzen vergiftet worden seien.

Von einem Nachbarn wurde er auf eine schwarz-weiße Katze aufmerksam gemacht. „Sie hat noch gelebt, als wir sie gefunden haben, hat aber nur noch mit den Füßen gezuckt, wenn sie gestreichelt wurde“, erklärt der Tierfreund. Tierarzt Josef Lunzer aus Schwarzenau bestätigte den Verdacht. Nach der Schilderung der Symptome tippte auch er auf Gift.

Zwei weitere Katzen blieben verschwunden. Eine wurde schließlich mit dem gleichen Krankheitsbild im Stall gefunden, die dritte zwei Tage später von einem Nachbarn. „Alle drei Tiere sind qualvoll verendet, eine davon hatte auch gerade Jungtiere“, erzählt der Jäger fassungslos, dass bereits vor etwa zwei Monaten eine seiner Katzen spurlos verschwunden sei. „Vor etlichen Jahren sind unsere Tiere in Fallen geraten und schwer verletzt worden“, erinnert sich Ramharter, der noch drei ältere und sechs junge Katzen besitzt. „Die Jungen werden jetzt von einer anderen Katze aufgezogen.“

„Auch unsere Nachbarn haben oder hatten Katzen und sind alle tierlieb. Von der Gemeinde wurde mir versichert, dass kein Gift ausgelegt worden sei, weder von der Gemeinde, noch vom Abfallverband“, möchte Josef Ramharter alle Katzen- und auch Hundebesitzer vor den unbekannten Katzen- oder Tierhassern warnen und zur Vorsicht mahnen, denn auch den Hunden drohe beim Spazierengehen Gefahr.

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