Wer tritt bei der Wahl an?. Und wofür stehen die zwei Spitzenkandidaten in Ludweis-Aigen?

Von Karin Widhalm. Erstellt am 23. Januar 2020 (11:47)

Ihre Kurzbilanz: Wie hat sich Ludweis-Aigen entwickelt?

Hermann Wistrcil, ÖVP: In Stichworten: Aufwertung der Gemeinde mit Breitband (Homeoffice-Möglichkeiten), Wirtschaftsmesse alle zwei Jahre; Jugend/Sport: Tennis, Beachvolleyball; „Bunter Abend“, Kulturverein Aigen. Angebote an Baugründen werden genutzt.

Kurt Lobenschuß, SPÖ: Positiv ist, dass bei uns als erste Gemeinde Österreichs alle Liegenschaften mit Glasfaser ausgestattet wurden. Das gemeinsame Arbeiten für die Gemeinde trägt Früchte, wir werden wieder attraktiver, was man an den Grundverkäufen sehen kann.

Wo gibt es für die kommenden fünf Jahre Handlungsbedarf?

Wistrcil: Wichtig ist die Sicherstellung der Wasserversorgung und der zukünftigen medizinische Versorgung und die Ermöglichung eines Nahversorgers. Wir müssen für die demografische Entwicklung Vorsorge treffen.

Lobenschuß: Sicherung der Arztstelle, Wasserversorgung, Erhalt der Volksschule, Nahversorgung und Mobilität sowie Vereinbarkeit von Familie & Beruf werden uns beschäftigen, wir müssen uns aktiv um Pilotprojekte bemühen.

Warum soll man am 26. Jänner Ihnen die Stimme geben?

Wistrcil: Mit unserem Team in breiter Aufstellung ist die Bewältigung der zukünftigen Anforderungen bestmöglich gesichert.

Lobenschuß: Die SPÖ hat ein starkes Team mit starken Frauen, die bereit sind Problem anzusprechen und Lösungen anbieten.

FPÖ tritt nicht mehr an: Was tun, damit das Mandat zu Ihnen wechselt?

Wistrcil: Wir motivieren, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Ich bin mit Leidenschaft gerne der Bürgermeister für alle.

Lobenschuß: Das Ziel der SPÖ war und wird es immer sein, für alle sozial gerechte Politik zu machen. Diese Tatsache spricht für uns!

Welches Wahlergebnis würden Sie als Erfolg werten?

Wistrcil: Der Zugewinn des zwölften Mandats wäre ein Riesenerfolg.

Lobenschuß: Jeder Zuwachs ist ein Erfolg und Auftrag zur Arbeit.