Geplant ist nicht nur ein Urnenhain. Friedhof, Bauhof, Arzthaus und eine Straße thematisierte der Gemeinderat in Windigsteig.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 08. April 2021 (04:36)
Symbolbild
Shutterstock/Denis Kuvaev

Der Gemeinderat beschloss einhellig in seiner letzten Sitzung einige Investitionen, die Errichtung eines Urnenhains fällt darunter.

Steinmetz Mahringer erhielt den Auftrag. Diese ist „für sechs Familien gedacht, pro Urnensäule kann man vier Urnen hineingeben“, schildert Bürgermeister Manfred Herynek. „Die Bodenplatte werden wir selbst durchführen.“ Den Auftrag für die restlichen Arbeiten ging an die Mahringer GmbH, Waidhofen.

„Die meisten haben bei uns Gräber, aber wir hatten seit dem Vorjahr circa 50 Prozent Feuerbestattungen“, das ist für Herynek ein hoher Wert. „Sie setzen in der Regel die Urne in die Gräber ein, aber natürlich ist die Nachfrage von Leuten, die keine Grabstelle haben, vorhanden.“ Herynek nennt als Investitionskosten 10.000 Euro.

Bauhof-Ausstattung wird ergänzt. Kleingeräte werden zudem für den Wirtschaftshof angeschafft, „um den Mitarbeiten die Gelegenheit geben zu können, selbst Hand anzulegen“, erklärt der Gemeindechef. Kompressor oder Tischlereibedarf fallen darunter, 10.000 Euro werden dafür in die Hand genommen.

Arzthaus-Sanierung steht an. Instandhaltungsmaßnahmen sind beim Arzthaus notwendig: Das betreffe gemäß Heryneks Ausführungen den Boden, Malerarbeiten seien geplant, zudem solle ein Kühlaggregat eingebaut werden, um eine adäquate Medikamenten-Lagerung vor allem im Sommer ermöglichen zu können. „Wir haben einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Arbeiten sind aber noch nicht vergeben“, führt er aus. Der Bürgermeister rechnet derzeit mit einem Kostenaufwand von 7.000 Euro für die Gemeinde. „Der Arzt wird sicherlich selbst auch etwas investieren müssen.“

Gemeinde zahlt bei Wasserprojekt mit. Die Erneuerung eines Durchlasses unter einer Straße in Kleinreichenbach wird in Zusammenarbeit mit dem Wasserverband erneuert: Herynek gibt Kosten von „plus-minus“ 25.000 Euro an, für die Hälfte kommt die Marktgemeinde auf. „Die Sanierung ist einfach notwendig, nachdem wir schon voriges Jahr den Graben in Richtung Thaya saniert haben.“