Zone soll bleiben. Konstruktive Besprechung / Kurzparkzone wird weiterhin für Park möglichkeiten sorgen, Verbesserungsarbeiten werden durchgeführt.

Von René Denk. Erstellt am 04. März 2014 (23:59)
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Bürgermeister Gerald Matzinger will die Kurzparkzone in Groß Siegharts beibehalten und, wenn notwendig, auch adaptieren.
Von René Denk

GROSS SIEGHARTS / 22 Wirtschaftstreibende kamen zu der von Bürgermeister Gerald Matzinger einberufenen Sitzung betreffend die Zukunft der Kurzparkzonenregelung im Stadtkern.

„Es war eine konstruktive Zusammenkunft, bei der viele Lösungsansätze diskutiert wurden. An die 95 Prozent der Wirtschaftstreibenden sind für die Beibehaltung der Zone“, sagt Matzinger im Gespräch mit der NÖN. Die Zone wird also grundsätzlich bleiben.

Parkraum wird optimiert

Konkret werden die Parkplätze in den betroffenen Gebieten besser gekennzeichnet. „So können wir den Parkraum optimieren“, sagt der Bürgermeister. Thema war dieser Punkt bei der Sitzung, bei der auch berichtet wurde, dass Lenker entweder durch schlechte Bodenmarkierungen oder durch schlampiges Parken mit ihrem Auto bis zu drei Parkflächen versperren.

Die Neumarkierungen betreffen dabei nicht nur Parkplätze in der Kurzparkzone, sondern auch solche, die beispielsweise Angestellte den ganzen Tag über nutzen können. „Diese werden dann auch kontrolliert werden“, betont der Stadtchef. Die Kennzeichnung wird dann erfolgen, sobald es die ersten, durchgehend schönen Tage geben wird. „Ich schätze, in den nächsten Wochen könnte es schon so weit sein.“

Umdenkprozess eingeleitet

Eines habe der bisherige Verlauf der Kurzparkzonen-Problematik aber schon gebracht: „Es hat teilweise ein Umdenkprozess stattgefunden. Die Dauerparker stehen dort, wo sie auch dürfen.“

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Nach der Neumarkierung der Parkplätze werde man sehen, wie weiter gehandelt werden muss. Es steht jedoch fest, dass die Kurzparkzone weiterhin überwacht werden wird. Wenn es dann noch Probleme gibt, kann man die Kurzparkzone adaptieren, auch mit Hilfe von Lösungsvorschlägen, die bei der Sitzung vorgebracht wurden. „Die Idee der Ausdehnung der Kurzparkdauer auf 120 Minuten kann man dann eventuell ins Auge fassen“, so Matzinger.