Lukas Schandl: Auf die andere Seite gewechselt. Im Alter von 15 Jahren stieß der Alt-Nagelberger Lukas Schandl zur NÖN. Was sich in den vergangenen siebeneinhalb Jahren für ihn geändert hat, wofür die NÖN steht und warum er nun als Student noch immer dabei ist, das erzählt er hier.

Erstellt am 01. April 2019 (14:45)
Lukas Schandl
Christian Freitag

Das Schreiben hat mir eigentlich schon immer gefallen. Genauso groß war mein Interesse am Lokalgeschehen – vor allem am regionalen Amateur- und insbesondere Fußballsport. Die NÖN habe ich also immer schon gelesen.

Das war auch der Grund, warum ich mich im August 2011 im Alter von 15 Jahren für ein Ferialpraktikum bei der NÖN Gmünd beworben habe – beim heutigen NÖN-Chefredakteur Daniel Lohninger, der damals noch die Gmünder Redaktion leitete.

Die Arbeit hat mir gefallen und meine Kollegen waren mit mir zufrieden, also bin ich der NÖN auch nach dem Praktikum während meiner Schulzeit treu geblieben und arbeite hier nun auch nebenberuflich neben meinem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Schrieb ich anfangs für den Lokalteil, wechselte ich bald in die Sportredaktion, wo ich über die Zeit sämtliche bezirksrelevante Ligen und Vereine betreut habe und dabei viele interessante, im positiven Sinne fußballverrückte Charaktere kennenlernen durfte.

Aktuell bin ich gemeinsam mit einem Kollegen für die Berichterstattung über die 1. Klasse Waldviertel in den Printausgaben sowie seit 2015 auch auf der Onlineplattform meinfussball.at zuständig.

„Es freut mich besonders, dass sich auch die NÖN entschlossen hat, in unserer Gemeinde ihren zentralen Standort für alle Waldviertler Bezirksausgaben zu installieren.“

Sprachrohr, aber objektiv. Ich bin auch selbst aktiver Kicker, daher ist mir eine sachliche Berichterstattung eine Herzensangelegenheit – auch wenn dies manchmal bedeutet, Meinungen differenziert betrachten und zu einem wahrheitsgetreuen Bild zusammenfügen zu müssen. Zwar fungieren wir einerseits als mediales Sprachrohr der Vereine, schulden unseren Lesern andererseits aber auch objektive und kritische Einblicke hinter die Kulissen.

Der Drahtseilakt zwischen Vereins- und Leserorientierung ist nicht immer einfach, weshalb ein respekt- und verständnisvoller Umgang aller Involvierten notwendig ist. Die NÖN hat über viele Jahre eine vertrauenswürdige Basis geschaffen, sodass wir stolz behaupten können, nicht nur die umfangreichste, sondern auch die ehrlichste Berichterstattung über den NÖ Amateursport zu bieten.

Durch meine Tätigkeit bei der NÖN habe ich nicht nur fachliches Know-how, sondern unter anderem auch Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Zeitmanagement oder soziale Kompetenzen erlernt, die auch abseits des Berufslebens von Bedeutung sind. An meiner Arbeit schätze ich vor allem den interessanten und spannenden Aufgabenbereich, das angenehme Arbeitsklima und die Flexibilität, aber auch die große Verantwortung, die mit diesem Beruf einhergeht.

Seriös & modern. Habe ich früher als interessierter Leser nur das fertige Endprodukt wahrgenommen, durfte ich in den vergangenen siebeneinhalb Jahren auch die vielen aufwendigen und arbeitsintensiven Prozesse dahinter begleiten und die NÖN als seriösen und modernen Arbeitgeber kennen und schätzen lernen. Durch ein breites Spektrum an Themen sprechen wir viele verschiedene Zielgruppen an und sorgen auch unternehmensintern für ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld.

Abschließend kann ich somit behaupten, durch die NÖN meine Leidenschaft, den lokalen Fußballsport, zu einem geliebten Nebenberuf gemacht haben zu dürfen.

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