Wolfgang Jöch: Inserat sogar auf der Skihütte verkauft. Wolfgang Jöch ist Mediaberater mit Leib und Seele. Im Vordergrund stehen für ihn Ehrlichkeit und der Nutzen für den Kunden.

Update am 16. April 2019 (08:57)
Christian Freitag
Wolfgang Jöch

Seit fast 23 Jahren ist Wolfgang Jöch Mediaberater bei der Waidhofner Ausgabe der NÖN – er ist damit der längstdienende Mediaberater im Waldviertler Newsroom.
Der Waidhofner kam gleich nach dem Abschluss der Handelsakademie Waidhofen durch Zufall zur NÖN. „Redaktionsleiter Hannes Ramharter rief mich an, weil er einen engagierten Anzeigenberater brauchte. Ich hatte schon damals durch meine Tätigkeit im Fußballverein und die Musik einen engen Bezug zur NÖN“, erinnert sich Jöch.

In über zwei Jahrzehnten hat er einiges erlebt und so manche Veränderung in der Branche mitgemacht: „Als ich das erste Mal ins Büro kam, stand dort ein Schreibtisch mit einem Telefon und einem Faxgerät. Ich hatte am Anfang keinen eigenen Computer, den musste ich mir mit einem Kollegen teilen.“

Aufträge wurden händisch ausgefüllt, die Sujets auf sogenannten „Filmen“ von den Kunden abgeholt und anschließend entweder per Post oder persönlich nach St. Pölten ins Pressehaus gebracht. Dort wurden dann die Unterlagen auf Druckplatten belichtet. Ein starker Kontrast dazu ist die heutige Arbeitsweise, wo Inserate zusammen mit dem Kunden auch kurzfristig gestaltet und noch kurz vor dem Druck platziert werden können. Die Datenübermittlung erfolgt elektronisch, auch Voransichten zur Feinabstimmung sind möglich.

„Ich sehe mich als Berater und Partner meiner Kunden.“

Während sich die Technik grundlegend veränderte, bleibt für Wolfgang Jöch eines gleich: der Umgang mit seinen Kunden. „Ich sehe mich als Berater und Partner. Es geht nicht um ein schnelles Geschäft, sondern um eine langjährige Zusammenarbeit mit meinen Kunden, der den größtmöglichen Werbenutzen durch seine Schaltung haben soll. Beide Seiten müssen profitieren“, stellt Jöch klar. Manche Firmen betreut der erfahrene Mediaberater mittlerweile in zweiter Generation, viele Kunden wurden auch zu Freunden.

Die Herausforderung sei, die richtigen NÖN-Produkte den richtigen Kunden zur rechten Zeit anzubieten. „Dazu gehört auch, Trends zu erkennen und darauf zu reagieren, wie beispielsweise den Fachkräftemangel. Daraus entstanden neue Produkte, die wir heute unseren regionalen Firmen anbieten.“

Werbung

Die „Kraft der Werbung in der NÖN“ lernte Wolfgang Jöch erstmals kennen, als er einem Autohaus eine Werbeschaltung für seinen Tag der offenen Tür verkaufte: „Als ich den Event besuchte, bedankte sich der Autohausbesitzer, da die Werbewirksamkeit bei der NÖN voll eingeschlagen hatte. Der Tag der offenen Tür war über die Maßen gut besucht.“
Der Einsatz für Job und Kunden ist für Wolfgang Jöch selbstverständlich. Er ist für seine Kunden jederzeit erreichbar.

„Dadurch habe ich während eines Urlaubes sogar einmal auf einer Skihütte eine erfolgreiche Beratung durchgeführt. Für mich war es selbstverständlich, dass ich das Telefonat annahm, und mein Kunde war froh, dass alles so flott und unkompliziert ging“, sagt Jöch. Sogar im Krankenhaus verkaufte er einmal eine Anzeige: „Ich wurde stationär wegen eines Problems mit dem Gehörgang aufgenommen und kam bei der Visite mit meiner Ärztin über die Eröffnung ihrer neuen Ordination ins Gespräch."

Ein gutes Miteinander zwischen Anzeigenverkauf und Redaktion ist Jöch wichtig. Informationsaustausch hilft beiden Seiten. Jöchs Weg der Ehrlichkeit und der Fokus auf den Nutzen für den Kunden haben sich bewährt: „So wie man selbst behandelt werden will, muss man auch sein Gegenüber behandeln.“

Wolfgang Jöch ist verheiratet, hat zwei Kinder (11 und 13 Jahre) und lebt in Waidhofen. Seine Freizeit verbringt er mit Laufen, Radfahren, Skifahren und im Garten mit der Familie und Freunden.

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