Treue NÖN-Leser seit Jahrzehnten. Wieso die NÖN wichtig für den Alltag ist und welchen Platz sie in der lokalen Berichterstattung einnimmt, erzählen Anton Gisy und Friedrich Lenk.

Erstellt am 13. Februar 2019 (15:34)
Jutta Zimmer
Friedrich Lenk aus Maiersch will immer wissen, was los ist.

Die NÖN gehört in vielen Haushalten zum Alltag. Die aktuellen Neuigkeiten aus den jeweiligen Bezirken kommen bei den Abonnenten jeden Mittwoch direkt ins Haus – und bei manchen schon jahrzehntelang.

Zu den ganz besonders treuen NÖN-Lesern zählt Friedrich Lenk aus Maiersch (Bezirk Horn). Das Abo hat er von seinen mittlerweile verstorbenen Eltern übernommen, die nach ihrem Umzug von Hafnerbach (Bezirk St. Pölten) nach Maiersch bereits Ende der 1940er-Jahre die NÖN Horn abonniert hatten. „Man erfährt einfach viel Neues“, erklärt Lenk, der in der Gemeinde Gars und bei der Feuerwehr aktiv war und daher auch viele Leute, über die in der NÖN berichtet wird, kennt.

Die NÖN ist so wertvoll, dass sie vererbt wird

„Der Veranstaltungskalender ist auch recht interessant“, findet der langjährige Abonnent. Sein Wunsch, auch mehr Infos aus dem nahen Kremser Bezirk in der Horner NÖN lesen zu können, zeigt eine der großen Herausforderungen eines Lokalblattes – die Abstimmung zwischen dem starken Fokus auf den eigenen Bezirk und dem Blick auch über dessen Grenzen hinaus.

Franz Dangl
Der Heidenreichsteiner Anton Gisy pflegte als Vereins-Obmann einer Werbegemeinschaft den Kontakt zu den NÖN-Redakteuren – der blieb bis heute erhalten.

Ebenfalls von seinen verstorbenen Eltern hat Anton Gisy aus Heidenreichstein das Abo der NÖN Gmünd übernommen. Dieses läuft somit schon seit 1946.
„Die NÖN ist schon eine Gewohnheitssache“, beschreibt Gisy, über den auch schon viel in dieser Wochenzeitung berichtet wurde, war er doch bei der Werbegemeinschaft „Crea(k)tiv“ in seiner Heimatstadt aktiv. Einige Zeit fungierte er auch als Obmann. „Da habe ich viel Kontakt zu den Redakteuren gehabt“, erzählt er.

Die Lokalzeitung hat stets die Nase vorn

„Nur ein einziges Mal, bei unserer Aktion ‚Zugenagelt‘ 1997, war der Kurier der erste Berichterstatter, erst dann kam die NÖN. Das ist aber seither nie wieder passiert“, blickt Gisy zurück. Die Lokalzeitung hatte sonst immer die Nase vorn. Der gute Kontakt zu den Redakteuren und freien Mitarbeitern sei seither auch nicht abgerissen.
Als NÖN-Leser weiß er die Informationen aus seinem Bezirk zu schätzen. „Ich bin halt ein Nostalgiker. Deshalb sind die Berichte von damals für mich auch sehr interessant“, erinnert sich der Heidenreichsteiner gerne.

Wenn mittwochs die NÖN zugestellt wird, gehören Lesepausen für den aktiven Tapezierer zum Tagesablauf. Auch die möchte er nicht missen.

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