Initiative für Bodenschutz in Wr. Neustadt

Erstellt am 19. August 2022 | 05:54
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8440520_wrn33sch_bodenversiegelung.jpg
Sammeln Unterschriften: Pia Lutterschmidt und Dave Kock.
Foto: zVg
Zwei Jugendliche wollen mit Antrag in die nächste Gemeinderatssitzung.
Werbung

Zwei junge Wiener Neustdädter Dave Kock (21, selbständiger Webdesigner) und Pia Lutterschmidt (21, Studentin) wollen einen Initiativantrag gegen Bodenversiegelung in den Gemeinderat bringen. Konkret geht es im Antrag um die 37 Hektar Ackerboden zwischen dem Akademiepark und der S4. Denn geht es nach den Plänen der Stadt, kann die Fläche in Zukunft auch als Gewerbegebiet genutzt werden.

„Wir sind eine überparteiliche Initiative und wollen einfach eine lebenswerte Zukunft“

Die geplante Entwicklungszone beim Akademiepark stehe in direktem Widerspruch zum Bekenntnis des Stadtentwicklungsplans zum Bodenschutz, heißt es in dem Antrag. „Wir sind eine überparteiliche Initiative und wollen einfach eine lebenswerte Zukunft“, erklärt Dave Kock im Gespräch mit der NÖN. „Gerade jetzt wo wir durch die Ukraine-Krise sehen, das wir auf unsere Felder angewiesen sind, wäre es doch unverständlich, wenn wir die Äcker direkt vor unserer Haustüre verbauen würden“, so Kock.

Bisher habe man viele positive Rückmeldungen erhalten, „nach drei Tagen haben bereits über 100 Menschen unterschrieben“, zieht Dave Kock eine erste Bilanz. Ziel sei es, die benötigten Unterschriften bis zur nächsten Gemeinderatssitzung im September beisammenzuhaben.

Der Antrag „Freie Felder – Bodenschutz in Wiener Neustadt“ muss im Gemeinderat behandelt werden, wenn mindestens 500 Wahlberechtigte (Hauptwohnsitz in Wr. Neustadt, Alter über 16 Jahre) mit ihrer Unterschrift dafür einstehen.

Erhältlich ist die Liste auf Anfrage per Mail: dave@kock.at

Werbung