Alpine-Folgeinsolvenz am Landesgericht Wiener Neustadt. Die Impuls-Bau GmbH aus Bad Schönau (Bezirk Wr. Neustadt-Land) hat nach Angaben des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) am Landesgericht Wr. Neustadt ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung über ihr Vermögen beantragt.

Erstellt am 25. Juli 2013 (12:23)
Es handle sich um eine Alpine-Folgeinsolvenz, teilten die Gläubigerschützer am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Die Antragstellerin betreute und betreut laut AKV laufend zehn bis 15 Baustellen. Davon entfielen zuletzt sieben auf Subarbeiten für die Alpine Bau GmbH. Durch deren Insolvenz musste die Impuls-Bau einen Forderungsausfall von zumindest 550.000 Euro hinnehmen.

Laut Gläubigerliste sind von der nunmehrigen Insolvenz des 2007 als Familienbetrieb gegründetes Unternehmens zusätzlich zu den 36 Dienstnehmern etwa 30 Gläubiger betroffen.

Die Impuls-Bau möchte den Betrieb fortführen und gibt an, Reorganisationsmaßnahmen umsetzen zu wollen. Die gesetzliche Mindestquote für einen Sanierungsplanabschluss mit Eigenverwaltung beträgt 30 Prozent. Ob dies auch tatsächlich erwirtschaftet werden kann, werde zu prüfen sein, so der AKV.