Besuch im Weihnachtshaus in Wr. Neustadt. Das Haus von Familie Gneist am Zehnergürtel erstrahlt jedes Jahr – die NÖN war vor Ort.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 17. Dezember 2019 (05:20)
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Der Weihnachtsmann winkt, die Rentiere funkeln, der Schneemann strahlt. Wer einen Blick auf das Haus von Familie Gneist am Zehnergürtel wirft, weiß sofort: Hier nimmt es jemand ernst mit der Weihnachtsbeleuchtung.

Schon vor vier Jahren war die NÖN zu Besuch im „Weihnachtshaus“ – seitdem ist noch einiges an Deko dazugekommen. Jüngste Errungenschaft: Schneemann „Olaf“, der in Disneys „Die Eiskönigin“ eine gewichtige Rolle spielt. „Das hat auch einige Zeit gedauert, bis wir die richtige Figur gefunden haben“, erklärt Maria Gneist.

Das Haus der Familie Gneist ist in Wiener Neustadt mittlerweile eine kleine Berühmtheit. „Vor allem die Kinder bleiben stehen, viele Menschen machen auch Fotos“, freut sich Robert Gneist, dass sein „Weihnachtshaus“ so viel Aufmerksamkeit bekommt. Auch Autofahrer auf der Straße werden langsamer, um einen Blick zu riskieren, „Gott sei Dank hat es bisher nur gekracht, weil die Autofahrer wegen der Ampel langsamer geworden sind und nicht wegen unserem Haus“, meint Robert Gneist. Seit dem Vorjahr hängt auch ein Briefkasten für Briefe an das Christkind am Gartenzaun, „ein Brief wurde schon abgegeben“, sagt Robert Gneist.

200 Euro Stromkosten pro Saison

Wie viele Deko-Stücke am Zehnergürtel um die Wette strahlen, weiß die Familie nicht genau. Hunderte sind es bestimmt, die Anfang November aufgestellt werden – eine Woche dauert es, bis alle Figuren an ihrem Platz sind. Rund 200 Euro kostet der Strom pro Weihnachtssaison, schätzt Robert Gneist – was ihm aber relativ egal ist. „Andere versaufen das am Weihnachtsmarkt“, lacht er.

Bis zu den Heiligen Drei Königen im Jänner strahlt das Weihnachtshaus am Zehnergürtel noch, ehe die Deko wieder für ein Jahr auf den Dachboden muss. „Dann schauen Haus und Garten wieder so nackert aus“, will Sohn Sean Gneist gar nicht dran denken.

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