FF Wr. Neustadt musste 2020 seltener ausrücken. Die Freiwillige Feuerwehr musste 2020 rund 300 Einsätze weniger absolvieren als 2019. Die Pandemie bringt auch Probleme mit der Feuerwehrjugend mit sich.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Januar 2021 (03:12)
Großeinsatz in der Purgleitnergasse im Sommer: Hier brannte ein unbewohntes Haus.
Schranz

Mit Ende des Jahres 2020 weist die Statistik der Freiwilligen Feuerwehr 321 Brandeinsätze auf, sowie 588 technische Einsätze im Stadtgebiet, 107 Brandsicherheitswachen sowie sechs überörtliche Unterstützungseinsätze bei Bränden und 23 technische Einsätze außerhalb des Stadtgebiets. Insgesamt 1.015 Einsätze – normalerweise haben die Florianis im Schnitt rund 1.300 Einsätze pro Jahr zu bewältigen. Verantwortlich dafür sind vor allem die Lockdowns. Generell sind größere Einsätze 2020 ausgeblieben. Auch auf die Lockdowns zurückzuführen ist der massive Rückgang bei der Feuerwehrjugend. Waren es 2019 noch 20 Mitglieder, so waren es 2020 nur noch 13 Jugendliche zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr, die sich spielerisch auf den Einsatzdienst vorbereiten wollen.

„Für uns bedeutet die Feuerwehrjugend einen wichtigen Punkt im Nachwuchsprogramm. Aufgrund von Distance Learning und durch die Pandemiemaßnahmen zurückgefahrenen Aktivitäten der Feuerwehrjugend, sind wohl einige aus der Jugend in den Aktivdienst überstellt, aber es ist kaum ein neues Mitglied aufgenommen worden“, sieht Kommandant Christian Pfeiffer die Problematik des fehlenden Nachwuchs.

Für die Feuerwehr war das vergangene Jahr auch ein trauriges – im Sommer verstarb der langjährige Kommandant Josef Bugnar. Für das Jahr 2021 hofft Pfeiffer auf ein besseres als das Vorjahr: „Ich hoffe, dass alle Kameraden gesund und unversehrt wieder von allen Einsätzen heimkommen.“