ÖAMTC fordert: Radarfalle bei Wr. Neustadt entschärfen!.

Erstellt am 28. März 2017 (13:22)
ASFINAG
Radar-Warntafel auf der A 2

Der vieldiskutierte Baustellenradar auf der A2 bei Wr. Neustadt beschäftigt nun auch den ÖAMTC. "Wir haben in den vergangenen Tagen viele Beschwerden von Mitgliedern erhalten", berichtet Chefjurist Martin Hoffer.

ÖAMTC kritisiert unauffällige Beschilderung vor Ort

Die Experten des Autofahrerclubs haben sich die Situation vor Ort angesehen und kommen zum Schluss, dass die Ankündigung der Temporeduktion klarer beschildert werden sollte.

"Wir verstehen die notwendige Geschwindigkeitsbeschränkung im Sinne der Verkehrs- und Baustellensicherheit. Die enorme Zahl an Strafen legt aber nahe, dass die Ankündigung des Baustellenbereiches unzureichend ist", so Hoffer.

ASFINAG setzt Verbesserungsmaßnahmen um

Die Vorschläge des ÖAMTC, einerseits eine rechtzeitige Vorankündigung der Verschwenkung um fast einen ganzen Fahrstreifen anzubringen und andererseits im Nahbereich der tatsächlichen Verengung nochmals auf Tempo 80 hinzuweisen, werden von der ASFINAG prompt umgesetzt.

"Bereits vergangene Woche hat die ASFINAG als Vorwarnung für die Lenkerinnen und Lenker bei der Baustelle Wiener Neustadt und Seebenstein auf der A 2 Süd Autobahn mehrere neue Radar-Warntafeln aufgestellt", berichtet Sprecherin Alexandra Vucsina-Valla. 

In den kommenden Tagen werde man noch weitere Schilder in Fahrtrichtung Wien anbringen, die zum einen wiederholt den verschwenkten Baustellenabschnitt, und zum anderen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h rechtzeitig ankündigen. Die ASFINAG hält fest: Das Geschwindigkeitslimit sei dort im Sinne der Verkehrs- und Baustellensicherheit unbedingt erforderlich!