Hinter ÖVP-Absoluter ordnet sich alles neu. Zukunftsunion hat vier Mandate, Grüne ziehen mit zwei Sitzen ein. ÖVP behält die Absolute. Team Vorstadt scheitert.

Von Doris Damböck. Erstellt am 28. Januar 2020 (04:32)
Die ÖVP jubelt: Sabine Goldfuss, Hannes Perner, Bürgermeister Reinhard Knobloch, Peter Zehetner (Orgel) Christoph Jackwerth, Sebastian Goldfuss, Sabine Bredl und Vizebürgermeister Klemens Sederl.
zVg

Die neue Liste Zukunftsunion Bürger für Bad Fischau-Brunn schaffte vom Start weg vier Mandate: „Wir feiern mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, erklärt Spitzenkandidat Michael Artner.

Michael Artner hat mit der Zukunftsunion auf Anhieb den Einzug geschafft.
Tony Gigov

„Es ist ein großer Sieg, auf Anhieb als zweitstärkste Partei gewählt zu werden, dennoch bin ich enttäuscht darüber, dass wir die Absolute nicht brechen konnten.“ Einen großen Verlust hat hingegen das Team Swoboda der SPÖ hinzunehmen. Von den vorherigen sechs Mandaten gab es am Sonntag nur mehr drei. „Das ist für mich und mein Team ein sehr schmerzhaftes Ergebnis, aber der Wählerwille muss akzeptiert werden“, sagt Thomas Swoboda enttäuscht.

Wie es weitergeht und wer in den Gemeinderat kommt, wird am Dienstag bei einem gemeinsamen Gespräch entschieden. Das FPÖ-nahe Team Vorstadt – die Freiheitlichen und Unabhängigen haben den Einzug nicht geschafft. Diese zeigen sich etwas enttäuscht vom negativen Wahlausgang. „Die Blauen verlieren allgemein überall. Da kann man nichts machen. Kopf hoch, nur Niederlagen machen uns stärker“, sagt Franz Kaiser, um dem Ergebnis etwas Positives abzugewinnen.

Mit 257 Stimmen ziehen die Grünen in den Gemeinderat ein. Barbara Posch dazu: „Die Freude ist groß. Das war ein guter Start für uns.“ Schade findet Posch nur, dass die absolute Mehrheit nicht gebrochen werden konnte.

ÖVP-Bürgermeister Reinhard Knobloch freut es, dass alle zwölf Mandate gehalten werden konnten. „Das war eine großartige Teamleistung, dass wir trotz einer neuen Liste keine Stimmen verloren haben.“ Zum Absturz der FPÖ sagt Knobloch nur kurz: „Der Wähler hat immer recht.“