Krampus fing Feuer. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Bursche blieb unverletzt.

Von Doris Damböck. Erstellt am 11. Dezember 2018 (07:52)
Von Veronika Matejkova, Shutterstock.com
Symbolbild

Schrecksekunden beim Krampusrummel: Die Zuseher waren von den furchteinflößenden und fantasievollen Krampussen und Teufeln des Umzuges begeistert. Umso mehr ging ein Raunen durch die Menge, als gegen Ende einer der Teilnehmer mit einem leicht glimmenden Kostüm zu sehen war.

Doch plötzlich war allen klar: Das Kostüm, das aus Fell und einem Jutesack bestand, hatte Feuer gefangen. Geistesgegenwärtig stürzten sich fünf Mann der Feuerwehr auf den Krampus, rissen ihn zu Boden und klopften die Flammen erfolgreich aus.

Fackeln anderer Teilnehmer dürften Feuer ausgelöst haben

Stefan Moser, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Brunn an der Schneebergbahn: „Alles ging sehr schnell. Der Bursche wurde nicht verletzt, stand aber leicht unter Schock.“

Ausschlaggebend dürften die Fackeln der anderen Teilnehmer gewesen sein, wovon manche auch Flammen versprühten. Der Krampus gehörte zu den „Underground Devils Eggendorf“.

"Wir sind froh, dass der Bursche nicht verletzt ist"

Gerald Wawra, Obmann der „Römer Teufeln“ und Organisator des Krampusrummels erzählt, dass jede Gruppe Feuer verwenden darf: „Vor dem Umzug hatten wir noch eine Besprechung, wo ich extra darauf hingewiesen habe, dass alle aufpassen sollen. Wir sind froh, dass der Bursche nicht verletzt ist.“ Außer diesem Vorfall lief der Rummel aber ohne weitere Vorkommnisse ab.

Die knapp 1.000 Zuseher waren begeistert. Der Verein erhielt als Organisator von allen Seiten Lob. Insgesamt neun Vereine lieferten ein fulminantes Spektakel mit Feuer, Rauch und Nebel. Das Feuerwerk am Beginn des Krampusrummels begeisterte das Publikum und lässt im nächsten Jahr auf mehr hoffen.