Hohe Wand-Straße: Engstelle wird breiter gemacht

200 Meter der Hohe Wand-Straße werden verbreitert. Verkehr durch Ampel geregelt, vereinzelte Nachtsperren.

Doris Damböck Erstellt am 08. Oktober 2021 | 05:19
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Die Engstelle auf der Hohe Wand-Straße, die demnächst verbreitert wird.
Foto: Damböck

Die Bauarbeiten zur Verbreiterung der Hohe Wand-Straße starten am 27. Oktober und werden etwa fünf bis sieben Wochen dauern. Notwendige Vorarbeiten werden vorher schon durchgeführt.

„Es ist geplant, auf einer Länge von 200 Metern die Fahrbahn auf sechs Meter zu verbreitern“, so Bezirkshauptmann Markus Sauer. Einige Stellen sind derzeit nur etwa 4,5 Meter breit, wie etwa die Engstelle nach der zweiten scharfen Kurve, die nun verbreitert werden soll. Während der Bauarbeiten wird die Hohe Wand einspurig befahrbar sein, ein Ampelsystem regelt den Verkehr.

Die Notabfahrt wird von der Straßenbauabteilung saniert. Notwendige Sprengarbeiten werden in den Abendstunden durchgeführt, deshalb wird es auch zu Nachtsperren kommen. Wie ÖVP-Bürgermeister Josef Laferl erklärt, betrifft das aber nur einzelne Nächte: „In diesen Nächten wird die Sperre zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens sein.“

Befürchtungen wegen einer dadurch zu späten Schneeräumung der Straße kommen von UBL-Gemeinderat Hermann Halbweis: Wenn es schneit, was in dieser Jahreszeit auf der Hohen Wand vorkomme, „kann erst später mit der Räumung begonnen werden. Normalerweise fährt der Schneepflug um 3 Uhr in der Früh, damit um 6 Uhr alles frei ist.“ Bürgermeister Laferl erklärt, dass bei viel Schnee die Bauarbeiten ausgesetzt und hinten angehängt werden können. „Das Risiko ist halt da“, meint Laferl.