Autobahn-Ausbau: Vierte Spur bis 2023. Pannenstreifen könnte geöffnet, dann eine vierte Spur gebaut werden. Pläne für Autobahn-Auffahrt bei Krumbach.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 27. November 2018 (05:44)
Nationalratsmandatar Hans Rädler an der A2 bei Bad Fischau-Brunn: Hier soll die vierte Spur kommen.
Wrede

Seit 20 Jahren schon fordert ÖVP-Nationalratsmandatar Hans Rädler einen Ausbau der Südautobahn auf vier Spuren von Wien bis Wiener Neustadt: „Damals war absehbar, dass die Entwicklung im touristischen Bereich den Verkehr zwischen Wien und Neustadt extrem steigern wird“, sagt Bad Erlachs Bürgermeister im Gespräch mit der NÖN: „Vorrangig war der Vollausbau rund um Industriegebiete und Speckgürtel, also zuerst bei Wr. Neudorf und dann bis Kottingbrunn.“ Geht es nach Rädler, könnte bald der Ausbau der vierten Spur bis Wr. Neustadt erfolgen.

"2023 könnte die vierte Spur dann umgesetzt werden"

„Es liegen eine Machbarkeitsstudie und eine Verkehrsuntersuchung vor“, heißt es auf NÖN-Anfrage beim Autobahnbetreiber Asfinag: „Jetzt laufen die internen Gespräche, es gibt noch keinen Zeitplan.“ Rädler sagt: „Mein Zeitplan ist, dass 2019 die Planungsarbeiten durchgeführt werden, von 2020 bis 2023 könnte die vierte Spur dann umgesetzt werden.“

Ein Inserat von 1998.
NÖN

Davor könnte der Pannenstreifen als vierte Spur dienen. Die Kosten für den Ausbau würde die Asfinag tragen. Für Rädler der logische nächste Schritt: Eine Autobahn-Auffahrt bei Krumbach für die Fahrtrichtung Graz. Derzeit sei hier ein Umweg von 30 Kilometern nötig. Die Asfinag habe auch hierzu schon Studien, nun werde geprüft, welche Variante sich am besten realisieren lässt.

Kritik kommt von den Grünen: „Die Millionen wären besser in den Ausbau der lokalen Öffis investiert“, sagt Bezirksgeschäftsführer Michael Diller.

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