Wiener Neustadt

Erstellt am 06. März 2018, 04:52

von Philipp Hacker-Walton

Falstaff 2018: Spitzen-Duo hält das hohe Level. „Triad“ und „Altes Backhaus“ spielen weiter in eigener Liga und bleiben bei 4 bzw. 3 Gabeln.

Wieder einmal die Nummer eins im Bezirk: „Triad“-Inhaber Uwe Machreich mit Mario Schwarz (li.) und Roman Chnapek.  |  Franz Baldauf

Für die „Triad“-Chefs Veronika und Uwe Machreich ist das Lob aus dem „Falstaff“ schon Routine – was freilich nicht heißt, dass die Freude darüber abnimmt: „Wir freuen uns total und es ist eine große Ehre, dass wir das sechste Jahr in Folge diese Auszeichnung bekommen haben“, sagt Veronika Machreich im Gespräch mit der NÖN, „es ist eine Bestätigung unserer Arbeit und für unser tolles Team. Es ist gewaltig.“


Bernhard Gruber und sein „Altes Backhaus“ bleiben mit 91 Punkten und 3 Gabeln auch in diesem Jahr die erste Adresse in der Stadt.
 |  Baldauf

Ähnlich äußert sich Bernhard Gruber, der mit seinem „Alten Backhaus“ mit großem Abstand die beste Bewertung in der Stadt Wiener Neustadt erhalten hat: „Ich bin Wiener Neustadt, unseren Gästen, meinen Mitarbeitern und meiner Familie sehr dankbar. Es macht mich unheimlich stolz, dass wir jetzt nach sieben Jahren so gut dastehen – es ist schön, dass uns Wiener Neustadt so gut angenommen hat.“

Für Gruber ist die hohe Bewertung einerseits eine „tolle Bestätigung“ der geleisteten Arbeit. Andererseits seien derlei Auszeichnungen auch hilfreich, um neue Kundschaft anzusprechen – etwa in Hinblick auf die Landesausstellung 2019.

Die Punkte-Wertungen der Restaurants aus dem Bezirk samt Auszügen aus der verbalen Kritik aus dem aktuellen „Falstaff“ im Überblick:

Triad (Krumbach), 95 Punkte (2017: 95), 4 Gabeln:

„So geht moderner Landgasthof: Uwe Machreich ist ein Meister kreativer und doch puristischer Regionalküche.“

Altes Backhaus (Wiener Neustadt), 91 Punkte (2017: 91), 3 Gabeln:

„Elegantes Ambiente im historischen Gemäuer. Aus der Küche kommen tadellose heimische Klassiker und Gerichte mit internationalem Retro-Flair.“

Jeitler im Steinfeldhof (Weikersdorf), 86 Punkte (2017: 86), 2 Gabeln:

„Gerald Jeitler und sein Sohn Michael zelebrieren in dem hübsch restaurierten Lokal eine unverschnörkelte Landhausküche.“

Schmutzer (Winzendorf), 86 Punkte (2017: 87), 2 Gabeln:

„Überaus fantasievolle Kreativküche, die dennoch den Bezug zur Herkunft nicht verliert.“

Bucklige Welt (Bad Schönau), 87 Punkte (2017: 86), 2 Gabeln:

„Schön gelegenes Kurhotel mit moderner Küche aus vorwiegend regionalen Bioprodukten.“

Puchegger-Wirt (Winzendorf), 85 Punkte (2017: 84), 2 Gabeln:

„Urige Gaststube und eine tadellose, bodenständige Küche.“

Weber Sconnawe (Bad Schönau), 84 Punkte (2017: 84), 1 Gabel:

„Familiär geführtes Kurhotel mit wunderschönem Blick.“

Kupfer-Dachl (Katzelsdorf), 84 Punkte (2017: 84), 1 Gabel:

„Stefan und Martin Görg zelebrieren eine kreative Regionalküche.“

Das Linsberg (Bad Erlach), 82 Punkte (2017: 83), 1 Gabel: 

„Nach wie vor eine empfehlenswerte Adresse für Liebhaber kreativer Fusionsküche mit asiatischen Akzenten.“

Windbichler (Bromberg), 82 Punkte (2017: 80), 1 Gabel:

„Sympathisches Landgasthaus mit heimischen Küchenklassikern, aber auch selten angebotener Hausmannskost.“

Post Hönigwirt (Kirchschlag), 82 Punkte (2017: 83), 1 Gabel:

„Die bodenständigen Gerichte werden oft mit modernen Akzenten verfeinert.“

Apfelbauer (Miesenbach), 80 Punkte (2017: 80), 1 Gabel:

„Gute, bodenständige Küche aus Produkten benachbarter Erzeuger. Herrliche Alpenlachsgerichte!“

Ebenfalls gewertet, jedoch diesmal ohne Gabeln:

  • Xaver (Wiener Neustadt), 79 Punkte (81)
  • Stocker (Kirchschlag), 79 Punkte (neu)
  • Luigi (Wiener Neustadt), 78 Punkte (neu).

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