Gault Millau 2021: Zwei Mal die zweite Haube

In der neuesten Auflage des Restaurant-Führers konnten alle Top-Lokale aus Stadt und Bezirk Wiener Neustadt ihr Niveau halten – zweite Haube für „Altes Backhaus“ und „Das Linsberg“.

Erstellt am 16. Dezember 2020 | 02:33
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Im Alten Backhaus: Koch und Inhaber Bernhard Gruber (li.) mit Teilhaber und Leiter des Restaurantbereiches Franz Schmutzer.
Foto: Baldauf

Durchwegs gute Bewertungen gibt es im Gault Millau 2021 für Top-Restaurants in Stadt und Bezirk. Für kein einziges der Lokale gab es im Vergleich zum Vorjahr Abstriche. Das „Triad“ und das „Kupfer-Dachl“ konnten ihre drei Hauben und die jeweils 15 Punkte halten. Eine Aufwertung gibt es für das „Alte Backhaus“ in Wiener Neustadt und „Das Linsberg“ in Bad Erlach – sie erhielten in diesem Jahr jeweils 13 Punkte und bekamen damit die zweite Haube. Diese schmückt auch weiterhin das Gasthaus Schmutzer in Winzendorf.

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Triad (Bad Schönau/Krumbach, 15 von 20 Punkten = 3 Hauben): „Uwe und Veronika Machreich haben mit ihrem Restaurant, einem kleinen Hofladen, originellen Unterkünften, dazu ein Biotop zum Abkühlen und eine Driving Range für Golfer mitten in der Buckligen Welt eine Genuss-Oase geschaffen. (...) Der Patron versteht es, seine Kreativität auszuleben und dennoch am sicheren Boden zu bleiben.“

Kupfer-Dachl (Katzelsdorf, 15 Punkte = 3 Hauben): „Schon bei den Vorspeisen wird die Verbindung zu regionalen Produkten vermittelt. Kräuter kommen aus dem eigenen Garten. Die Küche ist einerseits saisonal geprägt, andererseits auch bekannt für seine Genießermenüs. Neben traditionellen Gerichten wie Wiener Schnitzel und Kalbsrahmgulasch finden auch Wild und vor allem feine Fischgerichte Einzug auf der Karte.“

Altes Backhaus (Wiener Neustadt, 13 Punkte = 2 Hauben): „Das Alte Backhaus scheint hochmotiviert die Zukunft in Angriff zu nehmen. Die Karte ist umfangreich, mediterrane Beilagen treffen auf Fisch und Fleisch, es gibt unterschiedliche Menüs. Alles scheint sehr abgestimmt zu sein. (...) Hervorzuheben ist der Service, der in Sachen Freundlichkeit und Kompetenz maßgebend ist.“

Schmutzer (Winzendorf, 13 Punkte = 2 Hauben): „Die Kernkompetenz des Hauses ist (...) die Österreichische Küche, die seit Jahren von Ute Schmutzer auf regionaler Ebene zelebriert wird. Neben traditionellen Wirtshausgerichten widmet sie sich im mehrgängigen Menü einer zeitgemäßen Interpretation von Klassikern.“

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Küchenchef Michael Suttner, Linsberg Asia.
Foto: Linsberg Asia

Das Linsberg (Bad Erlach, 13 Punkte = 2 Hauben): „Schön, dass es Thermenhotels gibt, die ein über das durchschnittliche Niveau hinausgehendes À-la-carte-Restaurant anbieten. (...) Das sehr abwechslungsreiche Angebot reicht vom klassischen Beef Tatar über Hühner Dashi bis zu Kalbsbackerln (...).“

Puchegger-Wirt (Winzendorf, 12,5 Punkte = 1 Haube): „Ein vermeintliches Dorfgasthaus, das aber viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Bereits in vierter Generation sorgen die Pucheggers nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, sondern auch für herzliche Gastlichkeit. Sohn und Küchenchef Christoph bringt jetzt auch einen modernen Twist auf den Tisch.“

Gesundheitsressort Königsberg (Bad Schönau, 12 Punkte = 1 Haube): „Bad Schönau ist ein Kurort und somit der Genesung von Körper und Seele verpflichtet. Diesen Anspruch nahm das À-la-carte-Restaurant des Königsberges auch heuer wieder durchaus ernst und präsentierte klassische Gerichte liebevoll zubereitet.“

Apfelbauer (Miesenbach, 11 Punkte = 1 Haube): „Ein alteingesessener Familienbetrieb, der für seine ausgezeichnete Landküche mit Hausmannskost und österreichischen Klassiker bekannt ist. Bodenständige Gerichte dominieren die Speisekarte, bei der Zubereitung wird auf regionale Zutaten vertraut.“