Neue Rolle: Lidwina Unger wird Direktorin. Ex-SPÖ-Stadträtin Lidwina Unger übernimmt mit Beginn des neuen Schuljahres die Leitung der Volksschule Ebreichsdorf.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 02. September 2020 (02:47)
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Lidwina Unger aus Wiener Neustadt übernimmt die Leitung der Volksschule Ebreichsdorf.
privat

Nach zwei Jahrzehnten als Lehrerin in Wiener Neustadt – zehn Jahre in der Sonderschule, vier in der Volksschule Otto Glöckel und zuletzt sieben in der Volksschule am Baumkirchnerring – wechselt Lidwina Unger mit Beginn des neuen Schuljahres in den Bezirk Baden: Sie übernimmt die Leitung der Volksschule Ebreichsdorf.

„Eigentlich kehre ich zu meinen Wurzeln zurück, denn ich habe im Bezirk Baden zu unterrichten begonnen. Meine Stammvolksschule war jene in Unterwaltersdorf“, erinnert sich Unger im Gespräch mit der NÖN. Vor der neuen Aufgabe als Direktorin habe sie Respekt, sagt Unger: „Aber meine Vorgängerin Renate Klauninger hat mir sofort alle Türen geöffnet. Und eine meiner Töchter hat gesagt, ‚Mama, mach das!‘. Ich habe mir gedacht, wenn ich es jetzt nicht mache, dann tue ich diesen Schritt nicht mehr.“

Welchen Schwerpunkt will sie in der neuen Rolle setzen? „Jetzt habe ich das erste Mal die Möglichkeit, die vielfältigen Erfahrungen aus meiner Schullaufbahn an der Spitze eines Teams umzusetzen. Klar ist aber auch, dass das erste Jahr für einen neuen Schulleiter einmal dazu da ist, die Schule kennenzulernen.“ Da ihr „persönliches Steckenpferd“ Sport und Bewegung ist, „hat mein Lehrerherz höhergeschlagen, als ich gesehen habe, dass es in der Volksschule zwei Turnsäle gibt.“

Politische Funktionen will Unger, die für die SPÖ von 2005 bis 2010 sowie von 2015 bis 2020 im Gemeinderat saß und bis zur Wahl im Jänner Stadträtin für Auszeichnungen war sowie als Vorsitzende die SPÖ-Stadtfrauen führte, in Zukunft keine mehr ausüben.