Wind verursachte Baumstürze entlang der Piesting. „Baumrodung“ stellte sich als eine durch Windschaden verursachte heraus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Februar 2019 (05:17)
Damböck
Links und rechts am Ufer wurden die aus der Piesting geholten Baumstämme abgelegt.

Eine Passantin informierte die NÖN über eine anscheinend ungerechtfertigte Baumrodung entlang der Piesting. Nach Ansicht der Frau seien die umgeschnittenen Bäume weder krank, noch stellen sie eine Gefahrenquelle dar.

Norbert Knopf, Leiter der Abteilung Wasserbau der Landesregierung NÖ, und SPÖ-Vizebürgermeister Günther Straub klärten den Sachverhalt auf. Der Vizebürgermeister informierte die Abteilung über einen Baum, der in der Piesting liege und entfernt gehöre.

Knopf erklärt: „Im Zuge dessen mussten aber gleich mehrere Bäume, die durch Windschäden oder Biberschäden umgestürzt sind, aus dem Wasser entfernt werden.“

"Sieben bis acht große Bäume liegen am Ufer"

Diese wurden dann am Uferrand abgelegt. Extra Schlägerungen wurden nicht durchgeführt. Nach einer Besichtigung bestätigt Vize Straub, dass „sieben bis acht große Bäume am Ufer liegen, die durch Wind beschädigt worden sind“.

Im Zuge der Betreuungspflichten ist es die Aufgabe der Gewässeraufsicht, das Ufer entlang der Piesting komplett frei zu halten, damit bei Hochwasser (auch durch die Schneeschmelze) nichts passieren kann und der Fluss in seinem Bett bleibt.