Straßenkünstler zeigten Können. Feuershows, Akrobatik, Comedy, Breakdance, Musik, Tanz, Straßenmalerei und Skateboarder — Das Straßenkunstfestival in Wiener Neustadt bot ein buntes Programm.

Von Stefanie Marek. Erstellt am 20. Mai 2019 (14:59)

Mit strahlendem Sonnenschein und rund 80 Künstlern aus 9 Nationen, lockte das Straßenkunstfestival von Donnerstag, 16., bis Samstag, 18. Mai, tausende Besucher in die Innenstadt. Lokale Acts waren „SkaterAct“, die auf einer Skateboardrampe Kunststücke vorführten und die Breakdancer „AUT4Skills“. Bei der Eröffnung tanzten „Ortner4Dance“ und „Tanz kreativ“ von der Volkshochschule. Eröffnet wurde von ÖVP-Kulturstadtrat Franz Piribauer, der selbst ein großer Fan des Festivals ist und vom künstlerischen Leiter Tobias Hundertpfund von der Agentur „Zeitenwanderer“, der auch die Künstler vorstellte, die in einer Parade auf den Hauptplatz einzogen.

Das Festival fand heuer zum vierten Mal statt und seine Beliebtheit scheint zu steigen. „Das Straßenkunstfestival ist in Wiener Neustadt und in der Region angekommen.  Wir bekommen das Feedback, dass immer mehr Besucher aus der Region kommen“, sagt Hundertpfund.

Auf dem Programm standen dieses Jahr der österreichische Diabolo-Künstler „El Diabolero“, die Akrobaten „Duo Looky“ aus Israel, die lebende Statue „Cartoonette“ und die Gruppe „Firebirds“ aus Ungarn, die die Zuschauer mit ihrer Feuerjonglage begeisterten und Comedy, Artistik, Akrobatik und Straßentheater vorführten. Weitere Künstler waren „Flare Performance“ mit Luftakrobatik-Einlagen und einer Feuershow, die italienische „Tinto Brass Street Band“, die Musiker und Artisten „Felice & Cortes Young“ aus Deutschland, ebenfalls aus Deutschland die Artisten“ FeuerWer?“, die auf einem Feuerwehrwagen vor der Mariensäule turnten.

“FreddArt Streetpainting” aus Deutschland malte ein 3D-Bild in die Herzog-Leopoldstraße, der Comedian „Fraser Hooper“ aus Neuseeland brachte mit einem interaktiven Boxkampf zum Lachen und „Her Majesty's Secret Circus“ aus den USA setzten auf komödiantisches Straßentheater und vollführten als Geheimagenten Kunststücke auf einem zwei Meter hohen Einrad und  jonglierten mit brennenden Fackeln und Messern. Ebenfalls toll waren  Margherita Mischitelli aus Italien, die unter anderem Können auf einem Cyr-Wheel zeigte und die Breakdancer  “Surprise Effect” aus Frankreich.

Kurios: Ein Kostüm der Künstlerin wurde am Donnerstag während oder nach der Show von „Felice & Cortes Young“ entwendet und auch an den restlichen Tagen nicht zurückgebracht.

„Ansonsten hatten wir einen wunderbaren Start in die Festivalsaison und eine sehr gute vierte Edition des Festivals in Wiener Neustadt. Das Glück mit dem Wetter lässt sich in Anbetracht der kalten Regenphase vor und wohl auch nach dem Event kaum in Worte fassen. Das Feedback der Besucher war sehr gut und auch die Künstler waren sehr angetan von der netten Innenstadt und dem offenen und begeisterten Publikum“, zieht Hundertpfund Bilanz.