Fischapark soll erweitert werden. Bis 2013 soll der Fischapark Wiener Neustadt von 46 auf über 100 Shops zu einem Shopping-Center der Superlative ausgebaut werden. Der Betreiber SES Spar European Shopping Centers stellte das Erweiterungsprojekt am 22. März seinen Shoppartnern im Fischapark vor.

Erstellt am 23. März 2011 (10:40)
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Durch das Projekt werden 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auf künftig rund 42.800 Quadratmetern verpachtbarer Fläche wird das neue Center seinen Kunden insgesamt rund 1.800 Parkplätze und beste öffentliche Verkehrsanbindung bieten.

„In Wiener Neustadt tut sich was“, freut sich auch Bürgermeister Bernhard Müller, der das Projekt von Beginn an unterstützt hat. „Dieses außergewöhnliche Projekt passt perfekt in das Bild unserer dynamisch wachsenden Stadt. Es ist impulsgebend für die Region und schafft 500 neue Arbeitsplätze. Wiener Neustadt wird dadurch als Einkaufsstadt weiter gestärkt und Kaufkraft wird in der Region gehalten.“

Umbau bei laufendem Betrieb
Die verpachtbare Fläche der Shopping Mall wird von derzeit rund 21.200 Quadratmetern auf rund 42.800 Quadratmetern erweitert und bietet künftig Raum für über 100 Shops, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe. SES investiert in das Projekt rund 100 Millionen Euro. Im Zuge der Erweiterung wird auch das bereits jetzt am Center-Areal befindlichen Ostarrichi-Biotop vergrößert, wodurch ein noch größeres städtisches Naherholungsgebiet geschaffen wird.

Das Ansuchen auf Betriebsanlagengenehmigung wurde bereits bei der Stadt Wiener Neustadt eingereicht, dessen Abschluss bis Sommer 2011 erwartet wird. Danach kann der Baustart erfolgen. Bereits im Vorfeld wurde das Projekt auf Antrag von SES vom Land Niederösterreich auf die Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung hin untersucht. Die Behörde hat festgestellt, dass kein UVP-Verfahren notwendig ist.

Der vorläufige Terminplan sieht eine Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens für Herbst 2013 vor. Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb des bestehenden Shopping Centers und wird in verschiedenen Bauphasen umgesetzt.

Verkehrslösung und Parken
Für die Erweiterung werden die Parkplatzkapazitäten des Shopping-Centers auf rund 1.800 Stellplätze erweitert.

Dem Betreiber SES ist das Thema Verkehrslösung ein zentrales Anliegen in der Gesamtkonzeption. Mag. Paul Malina-Altzinger, bei SES verantwortlich für die Shopping-Center-Entwicklung in Österreich, erklärt: „Auch beim FISCHAPARK wird das bewährte „Sandwich-Modell“ umgesetzt. Dieses sieht eine großräumige Tiefgarage mit Parkleitsystem unterhalb der zwei Verkaufsebenen vor. Diese werden durch ein offenes Parkdeck am Dach getoppt. Das heißt, durch die Kombination aus Tiefgaragen- und Dach-Parking verschwinden die Autos von der Bildfläche und für unsere Kunden werden die Wege zu den Verkaufsebenen wesentlich verkürzt. Das heutige Parkdeck wird abgetragen.“

"Ich bin selbst Anrainer des FISCHAPARK und kenne natürlich die Sorgen und Ängste meiner Nachbarn. Deshalb werden unsere Verkehrsexperten im Rathaus alles versuchen, eine für die betroffenen Menschen zufrieden stellende Verkehrslösung zu finden", erläutert Bürgermeister Müller.

Perfekter Mix aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung
Im neuen FISCHAPARK soll es einen noch besseren Branchenmix aus den besten regionalen, nationalen und internationale Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsformaten geben. Ziel ist, innovative Top-Labels und neue Shops erstmals nach Niederösterreich zu bringen

Architektur
Das architektonische Grundkonzept wurde von einem britischen Designbüro entwickelt. Mit der Gesamtplanung und Umsetzung hat SES das österreichische Architekturbüro Architektur Consult ZT GmbH beauftragt.