Wiener Neustädter Polit-Krach nach Strache Rücktritt. Wiener Neustädter SPÖ fordert nach Strache-Rücktritt Aufklärung, FPÖ: "SPÖ-Funktionäre drehen völlig durch."

Von Mathias Schranz. Erstellt am 18. Mai 2019 (21:16)
Baldauf (Collage NÖN)
Michael Schnedlitz (li.) vs. Wolfgang Scharmitzer (re.)

"Sind Wiener Neustädter FPÖ Politiker Teil der Ibiza-Connection? Und was wussten sie?" Das fragt SPÖ-Klubobmann Wolfgang Scharmitzer angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Koalition auf Bundesebene.

Franz Baldauf
Wolfgang Scharmitzer (SPÖ)

In einer Aussendung nennt er FPÖ-Gemeinderat Udo Landbauer als politischen Ziehsohn des nunmehrigen Ex-Vizekanzlers "er war dem Vernehmen nach und Gerüchten zufolge immer wieder mit diesem auf der Ferieninsel."

Scharmitzer verlangt volle Aufklärung. "Auch Bürgermeister Klaus Schneeberger wird erklären müssen, wie er es künftig mit der FPÖ in Wiener Neustadt hält." Die SPÖ stehe jederzeit für Gespräche im Interesse der Stadt bereit. "Gerade jetzt gehe es um eine offene und transparente Politik für die Menschen", so der SPÖ-Klubobmann.

FPÖ
Michael Schnedlitz

FPÖ-Bürgermeister-Stellvertreter Michael Schnedlitz kontert: „Nachdem es vor Gericht vor zwei Tagen innerhalb der SPÖ Wiener Neustadt eine Verurteilung gehagelt hat, drehen die wenig übriggebliebenen Funktionäre der SPÖ Wiener Neustadt nun endgültig durch.“

„Vor zwei Tagen wurde eine amtierende SPÖ Spitzenpolitikerin im Zusammenhang mit einem Immobilienskandal zu 10 Monaten bedingter Haft verurteilte und die Richterin äußert sich laut Kurier angeblich sinngemäß, dass es ziemlich unglücklich sei, dass ein amtierender SPÖ Stadtrat mit einer Diversion davongekommen ist. Das ist der einzige politische Skandal, der die Stadt Wiener Neustadt erschüttert." Dass davon jetzt die SPÖ mit einer völlig irren und wirren Aussendung ablenken wolle, zeige, wie diese falsche Politmaschinerie der Sozialdemokraten funktioniert, so Schnedlitz.