Ortschef Richter verliert SPÖ-Absolute in Lichtenwörth. Von den 21 Mandaten im Lichtenwörther Gemeinderat fallen nur mehr zehn auf die SPÖ. ÖVP-nahe Liste „Wir alle sind Lichtenwörth“ konnte neun Mandate erzielen.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 26. Januar 2020 (19:14)
SPÖ-Bürgermeister Harald Richter konnte seine Mehrheit im Gemeinderat nicht halten.
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Historischer Wahlabend in Lichtenwörth: SPÖ-Bürgermeister Harald Richter verliert mit einem Minus von 8,5 Prozent seine Mehrheit im Gemeinderat. Der Ortschef büßte mit einem Ergebnis von 46,9 Prozent zwei seiner zwölf Mandate ein. Noch 2015 konnte sich Richter gegen sechs weitere Parteien bzw. Bürgerlisten durchsetzen. Damals baute er seine Absolute mit einem zusätzlichen Mandat aus. Die neue gemeinsame Liste der ÖVP (zuvor fünf Mandate) und LPL (zuvor zwei Mandate) „Wir alle sind Lichtenwörth“ konnte neun Mandate und 41,3 Prozent erzielen. Johann Gergela und seine Liste „Zukunft Lichtenwörth“ wird mit sieben Prozent und einem Mandat in den Gemeinderat einziehen. Die FPÖ konnte ihr Mandat mit 4,8 Prozent halten.