Prostituierte mit dem Tod bedroht. 31-Jähriger bekam wegen Zuhälterei zwölf Monate bedingte Haft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Januar 2020 (04:00)
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Weil er einer Prostituierten von Mai 2018 bis Februar 2019 regelmäßig in verschiedenen Laufhäusern damit gedroht haben soll, sie „zu Tode zu schlagen“ und ihr so ihren „Schandlohn“ weggenommen haben soll, stand ein 31-jähriger Ungar vor Gericht.

Außerdem soll er der Frau auch damit gedroht haben, ihrer Familie zu erzählen, wie sie ihr Geld verdient. Laut Staatsanwaltschaft hat er die Frau der Prostitution zugeführt, um sich ein regelmäßiges Einkommen zu verschaffen. Insgesamt soll er so rund 180.000 Euro „verdient“ haben.

Der Mann bekannte sich vor Gericht „nicht schuldig“ und erzählte, dass er die junge Frau kennengelernt und mit ihr eine Beziehung begonnen hätte. Er habe gewusst, womit sie ihr Geld verdient. Man sei zusammengezogen und sie hätte sich Jobs in Österreich gesucht:

„Sie hat alle drei Wochen den Arbeitsplatz gewechselt und ich habe sie gefahren.“ Dafür hätte er von seiner Lebensgefährtin 2.000 Euro pro Monat „für tägliche Ausgaben“ bekommen. Das Opfer sagte aus, dass er ihr bis zu 30.000 Euro pro Monat abgenommen hat. Der Mann wurde wegen Zuhälterei zu 12 Monaten bedingt verurteilt.