Die Polizei im Haus in Wiener Neustadt. 84 Wohnungen und Gewerbeflächen werden derzeit in der Pottendorfer Straße realisiert. Ein Drittel der Büroflächen ist vergeben. Auch der Polizeiposten soll übersiedeln.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 08. November 2019 (04:26)
Josef Hofstätter, ÖVP-Baustadtrat Franz Dinhobl, ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger, Bauherr Vitaly Kryvoruchko, Markus Welte, Architekt Othmar Krupa, Johannes Tiefengraber, Martin Friedl & Mario Ferstl (v.l.).
Kristina Veraszto

Gegenüber von McDonald‘s, am langjährigen Standort des „Betten Reiter“ in der Pottendorfer Straße, wurde vergangene Woche die Gleichenfeier des Projekts „Green Point“ gefeiert. 84 Wohnungen und im Erdgeschoß Gewerbeflächen mit einer Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern werden derzeit gebaut.

Mit einer Photovoltaik-Anlage, einer Schnell-Ladestation für Elektroautos und einem e-Car-Sharing-System steht vor allem der Umweltgedanke beim Projekt im Vordergrund. „Ein Drittel der Büroflächen ist bereits vergeben“, erzählt Bauherr Vitaly Kryvoruchko im NÖN-Gespräch.

Zusagen gibt es schon von einer Sicherheitstechnik-Firma für Beleuchtungen sowie von einem Frisör und derzeit sei man auch mit der Stadt im Gespräch, die Polizeiinspektion Josefstadt von der Wiener Straße in die Pottendorfer Straße zu verlegen. „Das wird dann das sicherste Wohnhaus in Wiener Neustadt sein“, sagt ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger. Gesucht wird weiters nach einem Gastronomen.

Zieht in eine der Wohnungen:Vanessa Handler.
Kristina Veraszto

„Wir wollen ein ,Betreutes Wohnen‘ umsetzen und da ist ein Restaurant im Haus zu haben sehr wichtig“, erklärt Kryvoruchko. Mit Ende 2019 soll der Komplex fertig sein. Eine offizielle Übergabe ist für Februar 2020 geplant.

„Smarte und leistbare Wohnungen aus grünem Strom sind für die Pottendorfer Straße ein großer Gewinn. Ich bin mir sicher, dass sich die zukünftigen Bewohner hier mehr als wohlfühlen werden“, so Schneeberger. Eine der neuen Bewohnerinnen wird die Wiener Neustädterin Vanessa Handler sein. Sie nutzte die Gleichenfeier, um einen Blick in die Räume zu werfen. „Mich hat vor allem überzeugt, dass man die Wohnungen kaufen kann. Das ist besonders für junge Menschen sehr gut“, so die 24-Jährige.