Kinder-Reha in Bad Erlach soll eine Schule bekommen. Kinder, die ab 2019 behandelt werden, sollen weiter in die Schule gehen können. Kostenpunkt: Rund 700.000 Euro.

Von Victoria Schmidt. Erstellt am 06. Januar 2018 (05:11)
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ÖVP-Bürgermeister Hans Rädler hat große Pläne für die Kinder-Reha: Nach dem Spatenstich im Herbst, wird am Areal schon gearbeitet. Zu den bereits bekannt gewordenen Details des Projektes will Rädler auch eine Heilstättenschule an den Standort holen, damit die dort betreuten Kinder auch weiter in die Schule gehen können.

Als Trägerschule im Bereich der Pädagogik stellt er sich dabei die Maximilianschule (Heilstättenschule in der Wiener Neustädter Europaallee) vor. 700.000 Euro werden für eine solche Schule am Reha-Standort investiert werden müssen. Die Finanzierung soll gesondert über die drei betroffenen Bundesländer, Wien, Burgenland und Niederösterreich, erfolgen. Die Lehrer soll der Landesschulrat Niederösterreich zur Verfügung stellen beziehungsweise bezahlen.

Die Größe der Schule, vor allem aber der Klassen, werde abhängig vom Bedarf sein. Eines steht für Rädler aber fest: „Die Schule muss stehen, wenn die Reha steht.“ Auf NÖN-Anfrage meint Brigitte Baron-Schuh, Direktorin der Wiener Neustädter Maximilianschule: „Ich kann nichts dazu sagen, das wäre unseriös.“ Es habe noch keine fundierten Gespräche dazu gegeben. An der Schule unterrichten aktuell rund 20 Pädagogen.