Katzelsdorf auf Digitalisierungs-Kurs

1.300 Ordner voller Bauakten werden digitalisiert. Für Bürgermeister Nistl aber nur ein erster Schritt.

Erstellt am 26. November 2021 | 05:12
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ÖVP-Bürgermeister Michael Nistl vor den vielen Ordnern am Gemeindeamt.
Foto: Jakob Feigl

Eine Mammutaufgabe hat sich Bürgermeister Michael Nistl (ÖVP) gesetzt: Aktuell werden bis zu 1.300 Bau-Ordner digitalisiert – ein Vorhaben, das bis kommendes Jahr abgeschlossen sein soll.

„Im Fall eines Brandes könnten die Bauakten verschwinden, gespeichert auf einem Server sind sie sicher“, begründet der Ortschef die Initiative. Dabei treten auch besondere Akten in Erscheinung: Die ältesten stammen aus dem Jahr 1885. Aktuell werden alle Ordner, die zu einem Haushalt gehören, noch einmal sortiert, ehe das Digitalisieren dann im Frühling 2022 beginnen soll. „Die Bürger können dann auf die Gemeinde kommen, um Einsicht in ihre Daten zu erlangen. Wir haben bereits mehrere größere Scanner angekauft, um die Baupläne einzuscannen.“

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Einen weiteren besonderen Vorteil sieht Nistl in Bezug auf das Bürgerservice: „Anstatt länger warten zu müssen, während wir die Akten durchstöbern, kann bald der ganze Prozess innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden.“

Doch nicht nur Bauakten will Nistl digitalisieren: „Ich möchte alles digitalisieren, was möglich ist, weil wir dadurch einfacher und schneller arbeiten können“, sagt Nistl, etwa mit Blick auf das Kanalnetz.